Montag, 30. November 2015

Advent, Advent....ein Sternlein leuchtet

Im Grunde müsste ich diesen Blogpost mit einer kleinen oder größeren Meckerei beginnen. Nicht gegen euch, sondern gegen meinen Laptop, denn eigentlich - so hatte ich es mir zumindest farbenfroh ausgemalt - sollte dieser Beitrag gestern, passend zum ersten Advent bereits online sein und euch erfreuen.
Aber wie das mit der Technik so ist.

Solange nur das erste Lichtlein brennt, ist aber ja noch alles im grünen Bereich und dem Laptop sei seine Altersschwäche verziehen.

Heute soll es ein wenig um weihnachtliche Dekoration gehen, die - zumindest hoffe ich das - im Prinzip das ganze Jahr einsetzbar ist, jetzt zur Adventszeit aber schon ein kleiner Hingucker sein dürfte.

Leuchtender Adventsstern: 

 


Die Materialien sind schnell besorgt, denn ihr benötigt nur:
  • eine Sternenbox in der Größe eurer Wahl
  • eine Lichterkette mit kleinen Kugelaufsätzen
  • Geschenkpapier
  • Klebstoff
  • etwas Spitzes zum Durchbohren 

Bevor wir mit der Montage der Lichter beginnen, schlagen wir zunächst den Stern in Geschenkpapier ein. Alternativ könnte man ihn auch bemalen, besprühen oder mit Glitzer bekleben.
Ich habe mich für dieses recht schlichte Geschenkpapier in Weiß und Silber entschieden, da ich wie gesagt vorhabe, den Stern auch nach der Weihnachtszeit als Hingucker in meinem Bücherregal stehen zu lassen.
 

Eine Sternform einzuschlagen stellte sich tatsächlich als kleine Wissenschaft für sich dar, denn die Ecken bleiben gerne mal unbedeckt, wenn man nicht aufpasst.
Im Zweifel können diese Löcher aber auch einfach mit zusätzlichen Papierstücken "gefüllt" werden. Am Ende sieht man diese Kanten ohnehin nicht wirklich, die Perfektionistin in mir wollte es letztlich aber einfach 100%ig haben.
Man kennt das ja....
Nachdem sowohl Deckel als auch Kiste selbst eingeschlagen sind und alles gut getrocknet ist, beginnt die Montage der Lämpchen.
Testet vorher, ob sich die Kugeln abnehmen lassen, denn das erleichtert das Anbringen ungemein.

 

Wichtig ist natürlich, dass die Lämpchen gleichmäßig verteilt sind. Je nachdem wie lang eure Lichterkette ist, kann die Aufteilung von meiner abweichen.
Nehmt zunächst den Deckel, dreht ihn auf die Rückseite und markiert euch die Stellen, an denen die Lämpchen letztlich sitzen sollen.
Wenn alles gleichmäßig verteilt ist, beginnt das Bohren.

Seid vorsichtig und macht die Löcher lieber kleiner als größer. Ein zu großes Loch sorgt am Ende dafür, dass die Lämpchen instabil sind und wackeln.
Die kleinen Lampenköpfchen durch ein etwas engeres Loch zu drücken, ist hingegen kein großes Problem.

Wenn alle Lämpchen durch die Löcher gesteckt wurden, solltet ihr die Kabelstücke auf der Rückseite ein wenig verkleben. So halten die Lampen insgesamt besser und ihr lauft nicht so schnell Gefahr, beim Ein- und Ausschalten der Lichterkette etwas abzureißen.

Zum Schluss steckt ihr die Kugeln wieder auf die Lämpchen und fertig ist der leuchtende Adventsstern.


 
 Ich finde es tatsächlich immer wieder erstaunlich, wie effektiv wenige Handgriffe doch sein können und was man aus verhältnismäßig wenig doch zaubern kann.

Ich hoffe, diese kleine DIY-Idee hat euch gefallen?
Seid ihr schon voll in Weihnachtsstimmung oder hält es sich bisher noch in Grenzen?


Funkelnde Grüße

    

Freitag, 20. November 2015

[Adventskalender] Klein und Gelb wohin das Auge schaut.

In meinem vorletzten Beitrag habe ich es versprochen und wie das mit Versprechen so ist, man soll sie halten.

Vor einigen Tagen habe ich euch die schnelle "to go"- Variante eines Adventskalenders gezeigt und auf Basis dieser Variante möchte ich euch heute eine weitere Idee vorstellen.

Der Hintergrund dieser Idee ist ganz simpel. Seit diese kleinen gelben Männlein namens Minion die Bildschirme und Herzen dieser Welt erobert haben, hatte ich die Idee einen Adventskalender mit ihnen und in ihrem Stil zu machen. Wer meinen Blog schon ein wenig verfolgt, der weiß, dass ich ein großer Fan von themenbezogenen Kalendern bin. Sei es nun ein sportliches Thema wie Fußball oder ein ganz konkreter Verein wie Dortmund, ich mag es, wenn die Adventskalender den ganz individuellen Geschmäckern und Leidenschaften des Beschenkten entsprechen.
Nur zum Thema Minions fehlte mir bisher die zündende Idee. 
Auf der Reise durch das große Internet findet man zwar die eine oder andere Idee, wie man die kleinen Figuren als Adventskalender darstellen kann, allerdings bestechen diese Varianten nicht gerade durch Geräumigkeit.

Abgesehen vom individuellen Aussehen der Kalender finde ich es auch schön, wenn der Inhalt der einzelnen Türchen speziell auf den Beschenkten zugeschnitten ist und nicht ganz allgemein jeden erfreuen könnte. Kleinigkeiten im klitzkleinen Ausmaß zu finden, die abwechslungsreich und passend sind, finde ich aber arg schwer, deshalb lasse ich mir gerne Luft nach oben, was die Größe der Türchen angeht.
Falls ihr noch auf der Suche nach passenden Füllungen seid, sei euch mein Sammlung "Füllungsideen für Jedermann" aus der "Adventskalender Themenwoche" ans Herz gelegt. Vielleicht werdet ihr ja dort fündig.

Wie ich das Thema "Minion" als Adventskalender umgesetzt habe, zeige ich euch jetzt:

Selbstgemachter Minion Adventskalender

Wie auch schon bei dem "Adventskalender to go" sind als Basis des Kalenders Kaffee-Becher zum Einsatz gekommen. Woher meine stammen und was ihr zu beachten habt, habe ich im anderen Posting schon erklärt.
Auch eine Anleitung für die Grundvorlage findet ihr dort.

Basis dieser Minion-Becher ist natürlich gelbes Tonpapier. Insgesamt würde ich raten, nur Papier zu verwenden und auf Pappe so gut es geht zu verzichten, denn schließlich muss alles eine runde Form annehmen und biegsam sein.
Starr Pappe ist an dieser Stelle schon einmal etwas zickiger.

Auf die gelbe Basis kommen kleine Latzhosen in Rot oder Gold, Grün und mit Glitzereffekt. Natürlich brauchen die Minions auch noch ihre typischen Augen und einen Mund. Während die Augen als einzelnes Element noch einmal geklebt werden, kann der Mund natürlich ganz einfach und individuell gemalt werden.

Adventskalender mit Minions selbst basteln

Um dem Kalender ein wenig Abwechslung zu verpassen, sind nicht alle 24 Minion-Becher gleich gestaltet. Einige bekamen eine besonder Optik. So musste eines der Minions in ein Tannenbaum-Kostüm schlüpfen, wovon es offensichtlich wenig begeistert ist. Manch eines durfte Christkind oder Engel sein, eines muss als Rentier Rudolf herhalten oder als Schneemann eine gute Figur machen.

So bekommen die einzelnen Türchen nochmal etwas Pepp und der Kalender ist nicht so eintönig. Gerade mit Minions kann man ja unfassbar viel Unsinn anstellen, so dass der Kalender mit jedem weiteren Türchen für mich auch ein echter Spaß wurde.

Minion Adventskalender selber machen


Wie auch schon der ursprüngliche Becher in "to go" Optik bieten natürlich auch die Minions die Möglichkeit einzelne Türchen problemlos von A nach B mitzunehmen. Sicher verschlossen und geschützt sind die einzelnen Geschenke ebenso. Ich muss gestehen, dass ich tatsächlich ein ziemlicher Fan dieser Kalender-Variante bin.
Mal sehen, welche Designs noch folgen werden.

Für dieses Jahr soll es das aber mit Adventskalendern gewesen sein. Die Minions warten genauso wie der "Adventskalender to go" noch auf die letzten Füllungen, bevor sie in ein paar Tagen dann endlich ihren großen Auftritt haben.

Minion Adventskalender basteln


Habt ihr schon alle Kalender gebastelt?
Sind sie auch schon befüllt?

Oder seid ihr noch auf den letzten Drücker auf der Suche nach einer guten Idee?



Viele Grüße

 

Dienstag, 17. November 2015

[All about the books] Susann Rehlein - Die erstaunliche Wirkung von Glück

Es gibt doch diesen wunderschönen Spruch "Don't judge a book by its cover!" 
Wenn es auf ein Buch tatsächlich zutrifft, dann auf das, um welches es im heutigen Beitrag gehen soll.

Passend zum herbstlich-winterlichen Grenzgebiet bin ich natürlich krank geworden und so hatte ich mehr als genug Zeit, mich mit "Die erstaunliche Wirkung von Glück"* von Susann Rehlein ganz in Ruhe zu beschäftigen.




Autorin: Susann Rehlein
Verlag: Dumont Verlag
Seiten: 317
ISBN: 978-3-8321-9806-0



Worum geht es?
Dorle wohnt im Souterrain eines herrschatflichen Anwesens. Doch mit ihren Mitte 20 verlässt sie das Haus nur selten. In Heimarbeit steckt die Kristalle für eine Kronleuchtermanufaktur zusammen und ist auch sonst eigentlich recht zufrieden mit dem, was sie "ihr Leben" nennt.
Es geht ihr hervorragend, findet sie und sie vermisst nichts.
Ihre Mitbewohner, allesamt knarzige und spieße Herrschaften im besten Rentenalter nutzen sie schamlos als Concierge aus und blicken auf sie herab. Doch Dorle macht dies nichts aus, sie tut anderen gern einen "Gefallen" und ist zufrieden.
Bis die lebenslustige wie rüstige Rentnerin Annegret Sonne, die einige Stockwerke über Dorle wohnt, beschließt, dass die junge Frau endlich anfangen soll zu leben.




Rezension:
Wie man sich doch irren kann! Als ich das Cover des Romans von Susann Rehlein sah, dachte ich an eine Aschenputtelgeschichte. An einen modernen Frauenroman, seicht, munter und mit Happy End. Ich erwartete eine lockere Lektüre, eine aufmunternde Geschichte über die junge Dorle, die mit ein wenig Starthilfe endlich den Weg in das "Leben" schafft.
Die junge Frau, die auf einem Kronleuchter sitzt und Kristalle in ihren Händen hält, mutet ungewöhnlich an, aber sie macht neugierig. 

Selten habe ich bei einem Buch allerdings so daneben gelegen, wie bei diesem!
Die Geschichte ist alles andere als munter, bereits auf den ersten zwanzig Seiten wird die Eintönigkeit von Dorles Alltag, die Resignation in ihrem Tun allgegenwärtig. Aus ihrer zweifelsfrei schweren Kindheit trägt sie mehr als einen "Knacks" davon, der sie auch nun in ihrem Erwachsenenalter nicht nur begleitet, sondern regelrecht lenkt.
Die rüstige Annegret Sonne, die mit einem Mal in das Leben tritt, macht ihrem Namen alle Ehre. Sie hellt nicht nur Dorles Leben auf, indem sie die junge Frau dazu veranlasst Dinge zu tun, mit denen sie sich sonst das Leben versüßt, sondern sie erhellt meiner Meinung nach das gesamte Buch. 
Dennoch verhindert auch sie nicht, dass zumindest ich während der Lektüre immer wieder zwischen Entsetzen und Mitleid schwankte. Immer wieder hatte ich das Gefühl Dorle schütteln zu wollen, sie aufrütteln zu wollen.

Der Zugang zur Protagonistin ist schwierig und leider der große Kritikpunkt an dem Buch. Zu keiner Zeit gelang es mir wirklich eine Beziehung zu Dorle herzustellen, mich einzufühlen, mit ihr zu leiden und zu lachen. Susann Rehlein wirft Fragen im Laufe der Geschichte auf, deren Antworten wahrscheinlich wesentlich wären, um genau diese Beziehung herzustellen. Doch Antworten bleibt sie bis zur letzten Seite schuldig. 
Die symbolisch zwar sehr schön gewählte Figur des Wolpertingers geht meiner Meinung nach leider auch fehl. Zu häufig tritt er ins Bild, ohne wirklich etwas zur Geschichte beizutragen. 
Der Stil, den Susann Rehlein wählt ein ungewöhnlicher.
Die erstaunliche Wirkung von Glück ist kein Roman, den man "mal eben so" liest. Er liest sich hölzern, stolpernd und man benötigt seine Zeit, um sich an die kurzen und knappen Sätze voller Informationen zu gewöhnen.
Die Distanz zu Dorle und ihrer Geschichte wahrt er leider aber von der ersten bis zur letzten Zeile.
 


Mein Fazit:
Ein Irrtum auf über 300 Seiten. Bücher sind und bleiben Sache des persönlichen Geschmacks. Ich möchte an dieser Stelle keinesfalls das Werk von Susann Rehlein mit weniger Ehre bedenken, als ihm gebührt, aber meinen Geschmack hat es leider so gar nicht getroffen.
Mir fehlt die Nähe zur Dorle, die Nähe zur Geschichte.
Mit Sicherheit regt dieses Buch zum Nachdenken an, lässt uns über unser eigenes scheinbares Glück reflektieren.
Doch es ist und bleibt kein Buch, das mich unterhält und das ich aus vollster Überzeugung weiterempfehlen würde.

Eine ausdrückliche Kaufempfehlung spreche ich deshalb an dieser Stelle nicht aus. Wer mal etwas anderes lesen möchte und den Pfad der seichten Romane verlassen möchte, der findet mit "Die erstaunliche Wirkung von Glück" sicher selbiges.
Für mich war der Roman leider eine kleine Enttäuschung, weshalb ich nur 2 von 5 Sternen vergeben möchte.


Falls ihr grundsätzlich Spaß an dieser neuen Kategorie habt, schaut auf dem dazu gehörigen Instagram-Kanal "All about the books" vorbei.
Dort bekommt ihr regelmäßig frische Buchtipps, Leseneindrücke und Kurzrezensionen und ein kleines bisschen "Bookstagram" darf natürlich auch nicht fehlen.


Verschnupfte Grüße
 



*vielen Dank an Blogg dein Buch und den Dumont Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

 

Montag, 16. November 2015

Einmal Weihnachten "to go" bitte!

...bitte was?
Naja nicht wirklich Weihnachten "to go", ein bisschen Besinnlichkeit und Festlichkeit darf es in unserer hektischen Welt ja doch noch sein.
Aber wie wäre es denn mit einem Adventskalender "to go"?

Klingt auch nicht wirklich romantisch und weihnachtlich, aber der Gedanke ist ein rein praktischer. Da ich momentan sehr viel zwischen meinen vier Wänden und den anderen vier Wänden hin und her pendle, bekomme ich spätestens in der Adventszeit ein Problem. Schließlich will man auch im Erwachsenenalter noch einen Adventskalender und das bitteschön auch jeden Morgen aufs Neue.
Wenn man natürlich die Hälfte der Woche gar nicht dort ist, wo der Kalender hängt oder steht, bekommt man ein Problem.

Um der adventlichen Unterversorgung vorzubeugen, gibt es bei mir dieses Jahr den "Adventskalender to go"




Die Idee dahinter ist natürlich nicht nur praktischer Natur, schön aussehen tun die guten Stücke ja auch noch und Kaffee-Liebhaber, Kaffee-Suchti, Kaffee-Freund wie ich nunmal bin, passen sie auch recht gut zu mir, finde ich.

Und dennoch ist eben diese Idee dahinter ganz einfach. Wenn der Kalender so konzipiert ist, dass man einzelne Türchen mitnehmen kann, warum soll man es nicht tun?
Der Adventskalender für unterwegs also.


Was brauchen wir dafür?

Im Grunde genommen nicht sehr viel. Die to-go-Becher gibt es angeblich bei Rossmann. Gefunden habe ich sie dort leider nicht, sondern bin erst in der Metro auf die gestoßen. Dort gibt es unterschiedliche Größen von 0,2 - 0,4 Liter mit passenden Deckeln.
Je nachdem welches Geschenkpapier ihr nutzt, solltet ihr auf den Druck der Becher achten.
Mein Papier war zum Glück nicht sehr durchscheinend, so dass der dunkle Aufdruck mir nichts machte. Für hellere und durchsichtigere Papiere würde ich die graue Becher-Variante empfehlen. Oder eben einen Arbeitsschritt vorschalten und die Becher mit weißem Papier einschlagen.



Bevor es an die eigentliche Dekorationsarbeit geht, müssen wir uns erst einmal eine Schablone bauen. Wer sich natürlich zutraut, das Geschenkpapier aus der Hand passend zuzuschneiden, der kann den Schritt an dieser Stelle mit einem müden Grinsen überspringen. 

Für alle anderen ist ein aufgeschnittener Becher hilfreich. Ein langer Schnitt an der Klebekante öffnet ihn und wenn ihr anschließend noch vorsichtig den Boden herausschneidet, habt ihr eine passende Vorlage.



Ich habe mich entschieden, den Kalender zweifarbig zu gestalten, um ein bisschen Abwechslung in das Bild zu bringen, ohne zu viel Unruhe und zu viele Farben. Silber und Hellblau ergänzen sich für meinen Geschmack recht gut, ohne aufdringlich zu sein.

Eine Variante wäre es natürlich, mit Weihnachts-Papier in einem Farbschema (zum Beispiel Rot/Grün/Weiß usw.) die Becher ganz unterschiedlich zu gestalten. Eine andere Variante von diesem "to-go-Kalender" zeige ich euch eventuell in ein paar Tagen noch hier auf dem Blog.


Wenn ihr eure 24 "Mäntelchen" für die Becher ausgeschnitten habt, geht es natürlich an das Bekleben. Ich empfehle euch, den gesamten Becher mit Klebstoff zu versehen und nicht das Papier. Genauso ist es wesentlich empfehlenswerter großflächig zu arbeiten und nicht bloß die Kanten einzukleistern.
Die Gründe sind simpel wie pragmatisch. Großflächig aufgetragener Klebstoff sorgt dafür, dass das Bild am Ende gleichmäßiger ist. Das Papier liegt rundum auf und haftet am gesamten Becher. Luftblasen, Rillen etc. werden damit weitestgehend vermieden.
Das Bekleben des Bechers und nicht des Papieres hilft euch Korrekturen vorzunehmen, wenn ihr nicht sofort treffsicher die richtige Position für das Papier gefunden habt.

Da mein Geschenkpapier mit seinem Sternenmuster schon für sich gesehen recht dekorativ ist, habe ich mir weitere Verzierungen mit Washi-Tapes und Co erspart und lediglich passende Zahlen-Sterne aus Glitzerpappe ausgestanzt.
Wieviel Dekoration ihr noch auf eure Becher macht, hängt natürlich immer von eurem Papier ab.
Schlagt ihr die Becher nur in simples Packpapier ein, kann es sehr sehr dekorativ sein, mit Schleifen, Tannengrün, Bändern und Co in schönem Rot oder ganz natürlichen Dekomaterialien zu arbeiten.
Benutzt ihr hingehen Glitzerpapier oder Papier mit ausdrucksstarken Mustern, würde ich auf weitere Dekorationen verzichten.

Die ausgestanzten Sterne werden anschließend mit Zahlen versehen und mithilfe von 3D-Pads auf die Becher geklebt.
Natürlich könnte man auf die Pads verzichten, aber ich schwöre auf diese kleinen Biester, denn sie geben einfach jedem hinzugefügten Element noch das gewisse Etwas und heben es augenscheinlich etwas vom Rest ab.

Watte dient dem Kalender an seinem Platz in meinen vier Wänden nun aus Schneeersatz und um dem Gesamtbild noch den letzten romantisch-weihnachtlichen Schliff zu geben, habe ich noch eine kleine Lichterkette durch den "Schnee" gezogen.
So sieht der Kalender nicht nur hübsch aus, sondern ist gleichzeitig ein weiteres kleines Deko-Lichter-Element in meinem Haus.


Ich hoffe, diese kleine und relativ simple Kalenderidee hat euch gefallen?
Für alle, die noch auf der Suche nach der passenden Kalenderidee sind, sei meine Sammlung zum Thema "Adventskalender" sowie die Adventskalender-Themenwoche auf diesem Blog ans Herz gelegt.

Wer noch auf der Suche nach Ideen rund um die Füllung der einzelnen Adventskalendertürchen ist, der wird vielleicht in der Sammlung "Füllungsideen für Jedermann" fündig.


Vorweihnachtliche Grüße

 

Dienstag, 10. November 2015

[Blog-News] - Neue Herzensangelegenheit.

 
Eine neue Rubrik findet ihr hier auf EsKa kreativ und gleichzeitig auch ein ganz neues Herzensprojekt für mich. Unter der Rubrik "All about the books" möchte ich euch in Zukunft mehr an meiner Lesesucht und meinem Dasein als Bücherwurm teilhaben lassen. Viele kleine Buchvorstellungen und Lesetipps, sowie ein ständiges Update darüber, welcher Schinken gerade auf meinem Nachtisch liegt, erhaltet ihr dabei auf dem extra für diese Rubrik eingerichteten Instagram-Kanal "all_about_the_books"



Die ausführlichen Rezensionen, meine Eindrücke, Tipps und Empfehlungen wird es hingegen dann hier auf dem Blog geben.
Ich bin gespannt auf dieses neue Abenteuer "Bücher" und hoffe, ihr habt genauso viel Freude daran wie ich.



Gespannte Grüße

 

Dienstag, 3. November 2015

Mordshunger in Chicago

Welch ein grandios kryptisch und bescheuerter Blogposttitel...
Okay, ich gebe zu, meine Wortwahl in der Titulierung meiner Beiträge war auch schon einmal kreativer, aber den "Mord zum Dinner" habe ich beim letzten Post zu diesem Thema schon verbraten. Was will man machen?

Bevor ich mich aber endgültig in Geschwafel verliere, möchte ich euch verraten, worum es heute gehen soll.
Wer mich und diesen kleine Blog schon ein wenig verfolgt, der weiß, dass ich eine gewisse Leidenschaft zu den sogenannten "Krimidinnern" entwickelt habe, seit ich vor zwei Jahren auf dem Geburtstag einer lieben Freundin völlig ins kalte Wasser geworfen wurde. (....und plötzlich eine Co-Bloggerin hatte. Aber das ist eine andere Geschichte ^^) 

Letzte Woche war es auf jeden Fall mal wieder soweit. Der Blaubart Verlag hatte eine neue Version des Krimi-Spiels herausgebracht und die musste sogleich natürlich getestet werden.

Herzlich Willkommen in Chicago 1933,
herzlich Willkommen in den Fängen der Mafia!



Die Story:

Chicago 1933: In den Kreisen der Mafia brodelt es. Präsident Roosevelt will die Prohibition aufheben! Das würde den ehrenwerten Herrschaften ihr lukrativstes Geschäft verderben. Angesichts dieser Krise haben sich die verfeindeten Mafiaclans Linguine und Calzone zu einem Waffenstillstand entschlossen. Ihre wichtigsten Mitglieder treffen sich im Hinterzimmer einer geheimen Bar mit Alkoholausschank, einer sogenannten Speakeasy („Flüsterkneipe“).
Gleichzeitig liegt ein Toter in der Chicagoer Leichenhalle aufgebahrt. Pater Angelo wurde in seinem Beichtstuhl von einer Maschinengewehrsalve durchsiebt. „Die Handschrift der Mafia“, findet Agent Eliot Ness, der die organisierte Kriminalität bekämpft. Und er weiß auch, wo er den Täter finden kann …



Die Verdächtigen:

Don Vito Calzone:
Er wird "der Pate" genannt. Ein Mann ohne Gnade, mit leiser Stimme und tadellosen Manieren. Chef des Calzone-Clans und Vater von Cesare und Sonny.

Cesare Calzone:
Der ehrgeizige Thronfolger von Don Vito. Knallhart und skrupellos. Ein eiskalter Engel, charmant und gut aussehend. Überlässt seinem jüngeren Bruder Sonny gerne die Drecksarbeit.

Sonny Calzone:
Der jüngere Sohn von Don Vito. Durchgeknallt, schießwütig und unberechendbar. 

Pater Camillo:
Ein entfernter Verwandter des Calzone-Clans. Kirchenmann mit sauberer Weste. Salbungsvoll, gläubig und undurchschaubar.



Donna Angelica Linguine:
Die Clan-Chefin. Hält seit 25 Jahren die Zügel des Linguine-Clans in den Händen und lenkt die Geschäfte ihres Mannes, der durch widrige Umstände hinter schwedische Gardinen kam.
Nach außen kühl und undurchschaubar, doch hinter der Fassade brodelt ihr Temperament.

Maria Linguine:
Die Tochter von Angelica. Ein Unschuldsengel mit mädchenhaftem Anlitz. Doch hinter ihrem verspielten Rock und den Engelslocken verbirgt sich ein Hang zur Graumsakeit.

Lucrezia Linguine:
Marias ungleiche Zwillingsschwester. Ehrgeizig und burschikos, bildschön und doch skrupellos.

Nonna Valentina:
In ihrer Jugend wurde sie "die blutige Valentina" genannt. Die Schwiegermutter der Clanchefin mit einer ganz eigenen Geschichte. Bisweilen etwas verwirrt, aber noch immer ein Profi.




Ging es bei meinem letzten Krimidinner (Der Fluch der grünen Dame) noch auf ein englisches Landschloss, so durfte ich mich in Sachen Deko und Ambiente dieses Mal in einer ganz anderen Richtung austoben.
Mafia, eine Flüsterkneipe, illegales Glücksspiel, Whiskey und viel Geld waren schließlich das Thema.

Wieviel man mit so wenig erreichen kann, hat mich selbst überrascht, doch als ich erst einmal begonnen hatte, kamen die Deko-Ideen ganz von allein.
Um allein die düstere Atmosphäre eines Hinterzimmers zu schaffen, wurden alle erdenklichen Lampen und Lichtquellen mit transparentem Papier in warmen Tönen, wie Braun, Rot und Orange verhangen. Das so gedämpfte Licht machte allein schon einiges her.
Kristallgläser, viele Glaselemente und Kerzen rundeten das Ganze ab.
Natürlich durften Spielkarten, Pokerchips und Goldmünzen nicht fehlen. 

Aber seht selbst:

Omas alte Kristallgläser erlebten ihren zweiten Frühling und umhüllt von braunem und orangen Laternenpapier tauchte die moderne Deckenlampe das Esszimmer in wunderbar düsteres Licht eines echten HInterzimmers.


Keine Mafia-Runde ohne teure kubanische Zigarren! Raucher sind wir zum Glück alle nicht, aber Naschkatzen und so fand meine Version der Glimmstängel doch letztlich mehr Anklang als das Original mit Tabak. 



An das vorgegebene Menü habe ich mich (mal wieder) übrigens nicht gehalten. Statt getrockneten Tomaten und Co gab es an diesem Abend selbstgemachte Mini-Pizzen, Lasagne und einen fabelhaften Mandel-Schokokuchen. 
Zwar sind die Vorschläge, die mit dem Spiel geliefert werden oft sehr passend, doch manchmal schlicht arg aufwendig. Gerade wenn man alleine für 8-10 Personen kocht und am besten noch mindestens einen Vegetarier (Veganer) am Tisch hat.
Daher habe ich bisher eigentlich immer ein abweichendes Menü geschaffen und konnte mich so besser auf die Vorlieben und Geschmäcker meiner Gäste einlassen.


Wer der Mörder ist und welche Geheimnisse die Familien Calzone und Linguine haben, möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten.
Wer aber ein Fan von Cluedo und Co ist oder einfach mal einen etwas anderen Abend mit Freunden verbringen möchte, dem sei der neuste Streich aus dem Hause Blaubart wärmstens ans Herz gelegt.
Gerade das Mafia-Thema begeistert mich nach wie vor und ist definitiv eines der cooleren Themen der Mörderischen Dinnerpartys.


Habt ihr eine solche Dinnerparty schon einmal veranstaltet oder seid Gast auf einer gewesen?

Welche Version habt ihr schon gespielt und könnte sie uns vielleicht sogar empfehlen?


Mörderische Grüße



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