Dienstag, 19. August 2014

Viele kleine Momente

Oft sind es doch die kleinen Momente, die das Leben etwas lebenswerter machen und besonders an diese kleinen Momente erinnern wir uns doch besonders gerne oder?
Vor allem, wenn es das Leben gerade nicht so gut mit uns meint, können die schönen Erinnerungen vielleicht wieder ein wenig Optimismus wecken oder uns wenigstens zeigen, dass nicht alles auf dieser Welt fürchterlich und gemein ist.

Für jemanden, der wie ich durch die Linse von Kamera und Handy geradezu "(er-)lebt", zeigt sich irgendwann beim Durchblättern von Archiven und Ordnern eine Flut von Schnappschüssen, Bildern und genau diesen kleinen Momenten. Da ich nicht möchte, dass sie in Vergessenheit geraten, aber ein komplettes Fotoalbum für einen einzigen Tagesausflug, das Abschiedskaffeetrinken mit der Liebsten oder ein kleines Wochenende doch zu riesig ist, habe ich mir mein ganz persönliches Erinnerungsbuch geschaffen über das ich euch heute ein wenig erzählen möchte.

Die Idee des Memory-Books ist freilich nicht neu, besonders auf Dawanda gibt es zahlreiche Varianten zu kaufen, die alle auf ihre Art und Weise auch wunderbar sind. Trotzdem war für mich nie das geeignete Buch dabei, denn ich wollte keine Einteilung in Monate, wollte keine Vorgaben, wann ich Erinnerungen sammeln "soll". Vielmehr wollte ich ein Album schaffen, in dem ich ganz individuell all das sammeln kann, was mich glücklich gemacht hat. Kleine Highlight-Momente und schöne Erinnerungen eben.

Natürlich sollte es auch ganz individuell zu gestalten sein und keine begrenzte Kapazität haben. Anspruchsvoll oder?
Eigentlich nicht, denn beim traditionellen Stöbern in den Kreativ-Shops des www fand ich tatsächlich ganz einfach gehaltene Ringbücher, die sich individuell gestalten lassen, keine vorgefertigten Seiten und auch keine Registerkarten und Co hatten. Perfekt für mein Vorhaben also....

Der äußere Eindruck:

Da mich die Bücher so begeistert haben, durften sich direkt drei Stück auf den Weg zu mir machen. Eines wird nun hoffentlich bald und vor allem endlich mal mit Bildern von meiner kleinen London-Reise gefüllt, das andere Buch (rechts unten) ist ein kleines "Best of"-Album der Bilder aus vergangenen Shootings mit Freunden und eine kleine Sammlung von Einzelaufnahmen, die mir persönlich sehr am Herzen liegen.



Das Cover meines Erinnerungsbuches habe ich bewusst relativ schlicht gehalten, wobei ich das fliederfarbene Papier mit den kleinen Reliefschmetterlingen einfach zauberhaft finde und es gar nicht durch weitere Elemente stören möchte. Allenfalls ein kleiner Schriftzug oder vielleicht ein schönes Zitat zum Thema "Erinnerungen" könnte das Cover noch ergänzen. Allerdings habe ich bisher noch nichts passendes gefunden.


Auf die inneren Werte kommt es an:

Mir war besonders wichtig, dass ich die einzelnen Seiten auch individuell gestalten und farblich an das jeweilige Thema anpassen kann. Natürlich geht das auch mit einem normalen Album mit weißen Seiten, doch erreichen die Seiten schnell eine monströse Dicke, wenn man noch eine Pappe und noch ein Papierchen aufkleben muss, bevor die Fotos, Eintrittskarten und Co ihren Platz finden.

Masking Tapes, Sticker und Scrapbook-Accessiores jeglicher Art leisten auch in Sachen Erinnerungsbuch tolle Dienste und peppen das Ganze wunderbar auf. Nicht verzichten möchte ich auch auf meine Motiv-Stanzer. Mittlerweile hat sich eine beachtliche Sammlung entwickelt (ich weiß gar nicht wie das passieren konnte!), die ich nicht missen möchte. Es ist einfach etwas anderes, ob man das Motiv präzise ausstanzt oder mühsam mit der Hand zuschneiden und Unregelmäßigkeiten inkauf nehmen muss.



Ein paar Beispiele zum Schluss:

Eine meiner Lieblingsseiten in meinem Erinnerungsbuch ist die zum diesjährigen Color-Run, den ich zusammen mit zwei lieben Freundinnen in Dortmund gelaufen bin. Farbenfroh, bunt und im Vergleich zu den anderen Seiten des Buches wirklich total knallig. Aber das macht den Color- Run ja auch aus.


Besonders gerne mag ich auch diese Seite, anlässlichs des Krimi-Dinners zu meinem diesjährigen Geburtstag. Die Story drehte sich um eine Film-Crew und so hat es sich natürlich angeboten, auch das Design in dieser Richtung zu wählen. Ein paar Filmstreifen (übrigens einer der letzten Werbefilme, die noch auf Film gebannt wurden. Danke an die holde Spenderin an dieser Stelle ;) ) reichten mir als Kulisse, denn die Akteure sollten ja im Vordergrund stehen.

Im Vergleich zum Color-Run ein extremer Kontrast oder?
Aber genau das macht es für mich aus! Ich kann mich ganz individuell austoben und jede Seite genau nach dem Anlass, Thema und Event gestalten.
So bleiben Erinnerungen nicht nur im Herzen, sondern auch auf Papier gebannt.


Nun aber zu euch:
Wie sammelt ihr eure Erinnerungen? 
Habt ihr ein "echtes" Memory-Book oder seid ihr auch ganz individuell unterwegs so wie ich?
Oder gibt es sogar noch andere tolle Varianten, die ich gar nicht kenne?


Liebe Grüße


Freitag, 15. August 2014

[Geschenk-Tipp] Kleine Freude für das neue Heim

In der vergangenen Woche stand mal wieder etwas Spannendes im Kalender, was mich dann doch einmal von Arbeit, Schreibtisch und vor allem dem Tenniscourt losgerissen und abgelenkt hat. Eine liebe Freundin hat es vor einigen Monaten in ein kleines Häuschen verschlagen und nun, da die gröbsten Bauarbeiten erledigt sind und das Haus langsam zu einem "Heim" wird, habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, einen ersten neugierigen Besuch abzustatten.

Wie es sich so gehört, soll man ja nie mit leeren Händen kommen. Schon gar nicht, wenn es der erste Besuch im neuen Zuhause ist. Gerade zur Einweihung gibt es natürlich den Klassiker schlechthin: Brot und Salz. 

Ein bloßes Brot und ein Tütchen Salz waren mir aber zu langweilig und deshalb habe ich ein wenig nach Rezepten geforscht und diese wunderbare Variante gefunden.


Brot und Salz mal anders:
Brot und Salz zur Einweihung

Salzvarianten gibt es natürlich auch zahlreiche, aber da ich wusste, dass meine Freundin und ihr Herzmann gerne gut essen und auch vor Steak und vor allem Fisch aller Art nicht zurückschrecken, hat mich das Rosmarin-Zitronen-Salz doch direkt angesprochen.

Nach einem ersten Test in der heimischen Küche kann ich euch auch sagen: Es ist köstlich!!!

Leckeres Salz selbstgemacht zur Einweihung

Alles was ihr dazu braucht sind:
  • grobes Meersalz
  • Biozitronen
  • Rosmarinstängel
Da wir unser Salz natürlich verschenken wollen, machen sich hübsche Gläschen ganz gut. Mein Einweckglas habe ich vor einigen Wochen im 4er-Pack bei Tchibo gekauft. Wenn ihr Glück habt, könntet ihr sogar noch welche ergattern. Ansonsten tun schön geformte Marmeladengläser den Job genauso gut. 
Hauptsache es sieht nett aus.
Statt ein Brot zu backen, habe ich ein frisches rustikales Brötchen gekauft. Brotbacken und ich..... das ist eine Geschichte für sich, da gehe ich lieber auf Nummer Sicher!

Rosamrin Zitronen Salz zur Einweihung

Die Salzmischung an sich erfordert keine Zauberei. Zunächst gebt ihr die gewünschte Menge Meersalz in eine Schüssel, wascht die Bio-Zitronen gründlich und reibt deren Schale sorgfältig ab.
Auf ca. 200-300g Salz würde ich eine Zitrone nehmen, je nachdem wie intensiv ihr den Geschmack beeinflussen wollt.

Anschließend wascht ihr einige Stängel Rosmarin, zupft die Nadeln ab und hackt sie klein. Auch hier würde ich auf ca. 200-300g Salz je 2-3 Stängel nehmen.

Wenn das Salz und seine Zutaten gut vermischt sind, kommen sie in die Gläschen und werden fest verschlossen.

Das Aroma bildet sich erst nach einigen Tagen so richtig intensiv heraus, aber dann riecht es so toll, dass ihr gar nicht genug bekommen könnt, wetten?

Salz zur Einweihung verschenken

Mit einem kleinen Label und einem Papierhütchen peppt ihr eure Gläschen noch ein wenig auf. Das Auge schenkt schließlich mit. 
Passendes Bakers Twine hält alles an seinem Platz. Wie ihr das Trend-Garn ganz einfach in eurer Wunschfarbe selbst gestalten könnt, habe ich euch in --> diesem Post gezeigt.

Zusammen mit dem "Brot" und einer paar Rosmarinzweigen wird das Salz auf einer Kork- oder Holzplatte arangiert und verpackt.

So kommt ihr nicht mit leeren Händen und die Hausherrin freut sich bestimmt sehr, dass sie nicht das zehnte Glas Kochsalz geschenkt bekommt, sondern etwas Besonderes.


Ich hoffe, meine kleine Idee zum Einzug hat euch gefallen?
Habt ihr auch schon einmal Brot und (besonderes?) Salz verschenkt?
Oder habt ihr andere tolle Tipps zum Einzug?


Ein schönes und hoffentlich nicht zu verregnetes Wochenende wünscht euch
 
 

Freitag, 1. August 2014

[Sommer Süß] Peach-Pops and Sour-Cream

Nun habe ich gestern noch so über den Sommer gemeckert und schon schlägt er mit voller Wucht zurück. Aber trotz aktuell sehr warmen Temperaturen und zumindest bei mir im Rheinland strahlendem Sonnenschein, bin ich ja noch skeptisch, ob die Jahreszeit jetzt tatsächlich dauerhaft hält, was sie zu versprechen versucht.

Egal, ob Sonne, Hitze und Co oder Regen und mieses Wetter, ich habe mich dieses Jahr dem Somemr verschrieben und verteidige weiterhin mein Mantra "Sommer ist, was wir draus machen!"
Und deshalb habe ich heute noch einmal eine kleine nette Sommer Süß - Idee für euch.

Für den heißen Samstag, den grausligen Sonntag oder einfach zwischendurch.

Pfirsich-Sauerrahm-Pops:

Nachdem meine letzten Versuche in Sachen frozen pops und Selbstmacheis ja sehr von Früchten geprägt waren, wollte ich mich einmal in der sahnigeren Richtung versuchen. An die richtigen Bomben mit Schokolade und Co traue ich mich bei den Temperaturen noch nicht, denn Eis soll ja schließlich kühlen und erfrischen.
Aber eine Kombination von süßem Obst und frischem Sauerrahm klang interessant.


Was wir brauchen:


Ob man nun klassische Pfirsiche nimmt oder die kleineren Bergpfirische ist Geschmacksache. Ich mag die kleinen Vertreter deutlich lieber, als ihre großen Kollegen, auch wenn das Aroma vielleicht nicht gaaaanz so intensiv ist. 

Auch in Sachen Förmchen ist wieder nach Gusto zu wählen. Nachdem ich meine Versuche mit den Silikonformen und den Klassikern vom Schweden für gut befunden habe, bin ich noch einmal zur Notlösung Becher zurück gekehrt. 
Die Optik ist natürlich etwas klobiger, aber irgendwie für die Variante ganz gelungen, finde ich.


An die Stiele, fertig los!

Zunächst schälen und vierteln wir etwa zwei Drittel der Pfirsiche. Der Rest kommt in Stücken, gut gewaschen, aber eben mit Schale in den Topf.
Mit Zucker und der Hälfte der sauren Sahne dürfen die Pfirsiche nun 5-10 Minuten dünsten bis sie langsam aber sicher Musform annehmen.



Während das Pfirsich-Mus abkühlt, schlagt ihr die Sahne kräftig auf und hebt sie anschließend zusammen mit der restlichen sauren Sahne vorsichtig unter. 
In Formen gefüllt und mit Stielen versehen, müssen die kleinen Pops nun für mindestens 5 Stunden oder besser eine ganze Nacht ins Gefrierfach, bevor der Schleckerspaß beginnen kann.


Im Vergleich zu den bisherigen Pops der Sommer Süß Serie sind die kleinen Pfirsiche mit Sicherheit die aufwendigsten gewesen. Kochen, abkühlen, schlagen, heben.... da war einiges geboten.
Aber der Aufwand lohnt sich, denn die Kombination aus Sahne und Frucht ist mal wieder großartig geworden.

Anders als die würzige Basilikum-Version von neulich, weniger fruchtig als die Erdbeerpops mit denen Sommer Süß Premiere gefeiert hat, aber definitiv eine weitere Variante, die ihr ausprobieren müsst.



Ich hoffe, die kleine Leckerei spricht euch an und ihr versucht sie auch einmal?
Damit entlasse ich euch in ein - für mich sehr sportliches - Wochenende und wünsche euch sonnige Tage und vielleicht ein bisschen Erholung zusammen mit den kleinen Naschereien...



Sonnige Grüße


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