Montag, 30. Juni 2014

Schnell und einfach: Schöne Dekoleuchten selbst gemacht

Wie ihr wisst mag ich besonders in Sachen Deko die Dinge, die ohne viel Aufwand etwas her machen. Das mag zum einen daran liegen, dass ich eine Frau bin und sowieso alle paar Monate der Meinung bin, optisch etwas in meinen vier Wänden verändern zu müssen. Zum anderen bin ich manchmal aber auch einfach geizig. Vor allem, wenn es um meine Zeit geht. Bastel-Leidenschaft hin oder her...


Als mein kleines geliebtes Heimat-Kaff neulich mal wieder von einem längeren Stromausfall geplagt war (das ist nicht normal bei uns, aber was will man machen, wenn der Sturm Bäume und Gehölz auf die Oberleitungen schmeißt?!) saßen wir im Dunkeln und langweilten uns.
Es ist wirklich erschreckend, wie wenig man heute mit sich anzufangen weiß, wenn plötzlich kein Strom mehr da ist.

Nachdem ich gerade zur Weihnachtszeit ein wenig dafür belächelt wurde, dass ich haufenweise Lichterketten mit Batteriebetrieb besitze, war ich in den dunklen Stunden natürlich plötzlich Königin des Hauses, denn ich hatte Licht!

Im Zuge des langweiligen Ausharrens bis zur Rückkehr in die Zivilisation spielte ich ein wenig mit den Ketten herum und habe deshalb eine kleine nette Deko-Idee für euch, die weder viel Zeit noch viel Geld kostet.


Arizona-Dekoleuchten:

Dekoleuchten schnell und einfach selbst gemacht


Das Material erschließt sich von selbst, ihr benötigt leere und gesäuberte Flaschen des besten Eistees der Welt (meine Meinung ;) ) und eine Mini-Lichterkette.
Achtet vielleicht darauf, dass ihr Arizona-Flaschen aus Glas nehmt und nicht die aus Plastik. Ich kann nicht dafür garantieren, wie sich Plastik in Kombination mit den Lichtlein verhält. 
Abgesehen davon finde ich, dass der Lichtschein durch Glas immer ein klein wenig schöner aussieht.

Arizona Iced Tea - Selbst gemachte Lampen


Da ich eh ein Fan von kleinen Dekoleuchten bin, die kein direktes helles Licht werfen, sondern die Stimmung des Raumes eher ein bisschen harmonisch abrunden, mag ich die kleine Flaschen-Idee momentan wirklich sehr gerne.

Und wenn mir der Sinn nach Abwechslung steht, dann tausche ich im Zweifel einfach mal die Tee-Flasche aus ;)

Arizona Green Tea DIY Lamp


Ich hoffe, euch gefällt meine kleine Idee auch ein wenig. Vielleicht macht der eine oder andere sie ja sogar nach?

Katie und ich freuen uns immer, wenn ihr eure Versionen unserer Projekte z.B. an unsere Facebook-Pinnwand postet.
Tut euch keinen Zwang an ;)




Freitag, 27. Juni 2014

[Sommer Süß] Ein frostiger Versuch

Immer wenn der Sommer so richtig in Fahrt kommt, endet meine liebste Erdbeer-Zeit langsam aber sicher. Doch noch können wir uns an dein kleinen roten Leckereien erfreuen und ich muss sagen, auch nach mehreren Monaten intensivem Erdbeer-Genuss habe ich noch immer nicht genug.

Passend zum Sommer habe ich mir vorgenommen, in den nächsten Wochen einfach mal selbst Hand anzulegen, statt immer in die Tiefkühltheken zu greifen und leckeres Eis einfach mal selber zu machen.

Natürlich werde ich euch wie so oft an meinen Experimenten teil haben lassen und deshalb starte ich heute erst einmal mit einem einfachen, aber unfassbar leckeren Rezept.

Frozen-Erdbeer-Pops:



Auch wenn ich anfangs etwas skeptisch war, ob selbst gemachtes Eis wirklich nach mehr schmecken kann, als nur noch eingefrorenem Saft, muss ich schon sagen, dass es ein gutes Gefühl ist zu wissen, dass das Eis, was man in der Hand hält, weder voller Farbstoffe noch übermäßigen Zuckerzusätzen ist. 
Da schleckt es sich sogar fröhlich, wenn man eigentlich ein bisschen auf die Pfunde achten wollte.


Was wir brauchen:

 

 




An die Stiele und los geht's:

 

 

Da meine bestellten Eisförmchen noch nicht angekommen sind, habe ich mir mit einfachen Plastikbechern beholfen. Mittlerweile gefällt mir die Form, die das Eis dadurch bekommt, sogar fast besser als die der Eisförmchen. Vielleicht variiere ich in Zukunft ein wenig, je nach Rezept und Inhaltsstoffen.

Für einfaches selbst gemachtes Erdbeer-Eis wascht ihr die roten Leckereien erst einmal und püriert sie etwas an. In dieses Fruchtpüree fügt ihr anschließend den Puderzucker und geht dann richtig mit dem Mixer zu Werke, bis ihr ein feines Fruchtpüree erhalten habt.
Nach Wunsch könnt ihr es noch kurz durch ein Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen. Ich habe sie drin gelassen, da ich es irgendwie natürlich-erdbeeriger fand. 


Fügt nun den Fruchtsaft hinzu und verrüht alles gut, bevor ihr die Becher befüllt.
Gut die Hälfte der Becher oder eben die ganze Form genügt, da die Pops sonst zu riesig werden und der Schleck-Spaß etwas verloren geht, wenn das Eis nicht mal ansatzweise in den Mund passt.


Bevor es aber soweit ist, sollte Euer selbst gemachtes Erdbeer-Eis aber mindestens 5-6 Stunden in das Gefrierfach. Sollten die Holzstiele nicht selbständige in den Bechern stehen wollen, stützt sie mit zwei aufgelegten Stäbchen auf dem Becherrand ab. So bleibt alles gerade und verrutscht nicht.





Zugegeben ist dies eines der leichteren Rezepte für selbst gemachtes Eis, aber jeder fängt mal klein an. An die komplizierteren Sorten werde ich mich garantiert auch noch trauen. Der Sommer ist schließlich noch lang.
Ich hoffe zumindest, dass meine kleine Premiere an der Eismacher-Front euch gefallen hat und vielleicht Lust auf mehr macht.



Habt ihr auch schon mal versucht Eis selbst zu machen? 
War es von Erfolg gekrönt oder auch eher "nur" eingefrorenes Wasser? 

Über Geheimtipps und Rezepte freue ich mich an dieser Stelle übrigens sehr! Nur her damit!


Donnerstag, 12. Juni 2014

Sweet Sensations #34 - Muffins à la "Batida Brasil"

Mädels und Jungs,

seid ihr startklar für die WM in Brasilien? Fähnchen, Trikot, Tröten - alles bereitgelegt?
Heute abend geht's los und ich freu mich sehr auf die nächsten vier Wochen.

Wie sich Jogi's Jungs schlagen werden - sind ja bisschen fimschig aktuell - wird sich zeigen, aber Daumen drücken kann ja nicht schaden :)

Und Pünktlich zum Start der WM ist es doch mal wieder Zeit für



Woran denkt man bei "Brasilien"? Copa Cabana, Karneval und Cocktails natürlich :) 
Und da habe ich es mir nun nicht nehmen lassen, Muffins à la "Batida Brasil" zu backen.



Ein Blick auf die Zutatenliste dieses leckeren Cocktails und schon war klar, da wird was draus gebacken. Nur über die Optik konnte ich mir nicht einig werden. Da kam es wie gerufen, dass es bei Tchibo ein Muffin-Back-Set im WM-Zubehör-Programm gab. Und als ich die Bälle sah, war klar, Wiese/Spielfeld wird die Deko ;) 

Alternativ könnte man die Muffins natürlich auch "nur" mit Zuckerguss in den gewünschten Landesfarben bestreichen... 


 

Den Teig in gewohnter Weise anrühren, Ananas unterheben und in Muffinförmchen füllen. Bei 175°C Grad im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten backen.

Ich habe selbstverständlich die Förmchen aus dem Set verwendet, aber einfache grüne gehen auch.



Während die Muffins garen, könnt ihr schon die weiteren Schritte vorbereiten. Zum einen färbt ihr nun die Kokosflocken grün (am besten Handschuhe anziehen, sonst habt ihr Shrek-Hände), damit sie zu Wiese werden - dazu 1/2 TL grüne Speisefarbe zu den Kokosflocken geben und gut durchkneten. 


Zum Anderen rührt ihr aus gesiebtem Puderzucker und einem kleinen Klecks grüner Speisefarbe sowie 3 EL Ananassaft (oder Batida de Côco) Zuckerguss an, damit die Kokosflocken auch auf den Muffins halten.


Nach dem Backen lasst ihr die Muffins gut abkühlen. Dann streicht ihr die Oberseite mit Zuckerguss ein und drückt diese dann in die Kokosflocken.


 

Jetzt fehlt noch der Ball auf dem Spielfeld und dann darf angepfiffen werden :)






Nun meine Lieben, wünsche ich uns allen eine schöne WM :) Für welches Land ihr auch immer die Daumen drückt, viel Erfolg :)

Bis ganz bald und denkt dran: "WE ARE ONE"!!

Eure


Montag, 9. Juni 2014

Bakers Twine nach Belieben

Dass weniger manchmal mehr ist, wissen die meisten von uns ja zum Glück.
Dass gerade ich bei Geschenkverpackungen auch lieber dezente Effekte bevorzuge und rüschige und tüllige Schleifen nicht wirklich gerne an meine Päckchen lasse, ist auch bekannt.
Gerade in der Weihnachtszeit bevorzuge ich dezentes Packpapier, Bast, Twine und Kordeln.

Und da wären wir auch schon bei meinem Dilemma. Twine, das allseits bekannte und noch beliebtere Bakers Twine. (oder wie Oma sagen würde: Fleischer-Schnur ^^) 
Der Klassiker ist sicherlich rot und weiß und in einschlägigen Online-Shops auch in vielen verschiedenen anderen Farben zu haben.
Doch Bakers Twine ist auch nicht gerade billig und gerade, wenn ich weiß, dass ich es in der oder der Farbe nur für ein spezielles Geschenk verwenden werde, sträube ich mich doch, die verhältnismäßig hohen Preise zu bezahlen.

Etwas, was mit bei meinem heiß geliebten Masking Tape übrigens niemals passieren wird. Erst neulich stand ich mit einer lieben Schulfreundin in Köln vor einem Regal bunter Bändchen. Sie kennt mein "Suchtproblem" natürlich bestens und verpasste mir sofort einen Seitenhieb, als ich laut überlegte, ob ich dieses eine wundervoll gepunktete Tape nun wirklich brauche oder nicht...

In Sachen Bakers Twine wollte ich für mich allerdings eine andere, günstigere Lösung finden. Da mir das Ergebnis gefallen hat, zögere ich natürlich nicht, es mit euch zu teilen.


DIY Bakers Twine in sommerlich bunten Farben:



Gerade nun im Sommer sind knallige Farben beliebt. Warum also Geburtstagsgeschenke oder Mitbringsel, Aufmerksamkeiten zum Jahrestag oder kleine Gastgeschenke auf der Hochzeit nicht auch mit Bakers Twine in Knallfarben etwas aufhübschen?
Eine Variante dürften die Aufmerksamen unter euch bereits im letzten Post zu den Seifen-Macarons entdeckt haben.


Was wir brauchen:



Bevor es an das muntere Einfärben unseres noch jungfäulich-weißen Baumwollgarn geht, bedarf es ein wenig Vorarbeit. Vor allem solltet ihr euch eine Unterlage schnappen, die gut und gerne dreckig werden kann. Bei mir musste leider meine gute Schneideunterlage dran glauben, was im Rückblick nicht die beste Idee war. Nehmt lieber ein Stück Zeitung oder so. Dann könnt ihr sorgenfrei ans Werk gehen.


An die Pappe, fertig, los!


Schneidet aus eurem Stück Pappe einen etwa zwei Finger breiten Streifen aus und verpasst ihm oben und unten einen kleinen Schlitz. In diesen Schlitz steckt ihr nun das weiße Garn hinein und wickelt es eng von oben nach unten um den Papp-Streifen.



Bringen wir Farbe ins Spiel:


Nun kommen die Filzstifte zum Einsatz. Ich habe für mein selbst gemachtes Bakers Twine die Aquarell-Stifte von Tchibo (also Stifte auf Wasserbasis) verwendet. Normale Filzstifte, dickere Fineliner und Co dürften den Job aber genauso gut machen.

Nachdem ihr eure Sommerfarbe ausgewählt habt, malt ihr rechts und links an der Kante jeweils etwa ein Drittel eures Garns bunt an. Ob ihr nun einen kompletten Streifen in einer Farbe macht oder so wie ich auf mehrere Farben aufteilt, ist ecuh überlassen. 
Wenn ihr zweifarbig arbeitet, dann solltet ihr zwischen den Farben einen kleinen Streifen von etwa einer Umdrehung frei lassen, damit die Farben nicht vermischen.

Nachdem ihr die eine Seite eingefärbt habt, dreht ihr die Pappe um und kümmert euch um die Rückseite. Diesen Vorgang wiederholt ihr 2-3 Mal, damit sich das Garn vollständig einfärbt. 

Nachdem die Farbe getrocknet ist (einfacher Drucktest mit den Fingern klärt die Frage ganz schnell), wickelt ihr euer selbst gemachtes Bakers Twine ab und auf eine Spindel oder zu einem Knäuel.



Für mich eine schöne Variante Bakers Twine oder überhaupt Deko-Garn einfach und günstig selbst herzustellen. Für die großen Anlässe oder die teuren Geschenke findet sich dann vielleicht doch noch die eine oder andere "echte" Rolle bei mir ein, aber für zwischendurch oder kleine Mitbringsel finde ich die do-it-yourself-Variante wirklich toll.

Was meint ihr?
Selbst gemacht oder doch lieber von der Rolle?

Sommerliche Grüße

Donnerstag, 5. Juni 2014

Kleine Schönheiten mal anders

Eigentlich ist es Katies Fachgebiet, in das ich mich heute begebe. Eigentlich müsste sie euch nun etwas zu den kleinen süßen Schönheiten aus Frankreich erzählen.

Eigentlich, aber auch nur eigentlich!

Macarons sind Trend, Macarons sind beliebt, Sie sehen zauberhaft aus und schmecken - wenn man sie denn mag - ganz vorzüglich. Katie hat euch ja bereits leckere Macaron-Varianten in ihren Sweet Sensations gezeigt.
Doch ich finde, Macarons können mehr als nur klein, niedlich und lecker zu sein und genau das wollte ich einmal versuchen zu beweisen.

Lasst euch darauf ein und schaut mit mir heute einmal, was man noch so alles mit der Form der kleinen französischen Leckerei machen kann!


Selbstgemachte Macaron-Handseife

Macaron Seife selbstgemacht


Wer sagt denn schließlich, dass man Macarons immer essen können muss? Wer sagt, dass sie alle möglichen Lip-Balm-Döschen, Handycover, Blöcke, Mappen, Tassen und sonstiges zieren dürfen, aber nicht die Form von Seife annehmen?
Eben, niemand sagt das und deshalb habe ich es einfach mal ausprobiert!


Was wir brauchen:

DIY Macaron Soap


Leider liegt es in der Natur der Sache, dass flüssige Seife sich etwas anders verhält, als aufgeschlagene Macaronmasse. Da Seife auch nicht ausgebacken wird, sondern in der Form trocknet, wie sie gegossen wird, empfiehlt es sich, keine klassische Backmatte zu nehmen, sondern eine Macaron-Matte mit kleinen Mulden. Diese gibt es für wenig Geld unter anderem bei Amazon zu kaufen und erleichtert unser Vorhaben um einiges.


An die Seife, fertig, los!

Seifen gießen für Anfänger

Macarons sind bunt und kombinieren oft unterschiedliche Farben miteinander. Daher wollte ich meine kleinen Seifen-Macarons ebenfalls kunterbunt gestalten. Um der Seife das besondere Etwas zu geben, sollte sie natürlich auch schön angenehm duften. Passend zu der jeweiligen Macaron-Farbe versteht sich.
Seifenduft und Seifenfarbe gibt es in jedem gut sortierten Bastelgeschäft. Meine Düfte und Farben sind zum Großteil von Creativ Discount in Köln (haben aber auch einen Onlineshop). Um schöne Ergebnisse zu erzielen sollte man an dieser Stelle vielleicht nicht unbedingt sparen. Vor allem, weil die kleinen Kunstwerke am Ende ja auch an unsere Haut sollen.

Bevor wir uns aber Gedanken über Duft und Farbe machen können, muss die Basis für unsere selbst gemachten Seifen geschaffen werden.

Selbst gemachte Seife

Da wir ja Macarons in verschiedenen Farben haben wollen, macht es wenig Sinn, direkt die gesamte Seife zu verflüssigen. Klüger ist es, 2-3 Esslöffel aus dem Töpfchen heraus zu holen und im Wasserbad oder in der Mikrowelle zu verflüssigen.
Anschließend rührt ihr die Seifenfarbe und den passenden Duft hinzu und lasst die heiße Seife ein kleines bisschen abkühlen, bevor ihr sie in eure Macaronförmchen gießt.

Ob ihr nun kräftige Farben oder zarte Pastelltöne haben wollt, liegt ganz bei euch. Tastet euch vorsichtig an die Färbung heran und gebt erst einmal wenige Tropfen hinzu. Ergänzen kann man immer noch, während "verfärbte" Seife leider nicht mehr rückgefärbt werden kann.

Um die Seifenqualität ein wenig zu erhöhen und das Schaumerlebnis schöner zu machen, gebt einige Tropfen Schaumkonzentrat zu eurer Seifenmischung, bevor ihr sie in die Förmchen gießt.

Macarons in Seifenform selber machen

Füllt eure Macaronförmchen bis zum oberen Rand aus, so dass schöne gleichmäßige Hälften entstehen. Wenn alle Hälften gut getrocknet sind, lassen sie sich ganz einfach heraus drücken und ihr könnt mit der Füllung beginnen.

Anders als ihre zuckersüßen Verwandten sollten meine Macarons eine weiße Füllung erhalten. Dafür habe ich verflüssigte, ungefärbte Basisseife mit Duft und Schaumkonzentrat gemischt und ebenfalls in die Macaron-Förmchen gegossen. Allerdings solltet ihr nun darauf achten, dass ihr nicht die komplette Mulde ausfüllt, sondern nur etwa zwei Drittel, da die Füllung ja stets ein wenig flacher ist, als die Macaronhälften selbst.

Do it yourself Macaron-Seife

Mit ein wenig flüssiger weißer Seife "klebt" ihr anschließend die Hälften und die Füllung zusammen und fertig sind die kleinen niedlichen Seifen-Macarons.




Kleine Mitbringsel erhalten die Freundschaft:
Ob ihr die Mini-Handseifen nun als kleinen Blickfang in eurem eigenen Bad dekoriert oder vielleicht als kleines Mitbringsel euren Freundinnen überreicht, bleibt natürlich euch überlassen. Sie eignen sich auf jeden Fall mit netter Verpackung sehr gut dazu, eine kleine Freude zu machen oder einem lieben "Dankeschön" ein bisschen mehr Ausdruck zu verleihen.

Schnelle Verpackung im Sommerlook

Die Verpackung wird euch bekannt vorkommen, wenn ihr diesen Blog schon eine Weile verfolgt. Die liebe Sarah hatte sie im Rahmen unseres letztjährigen Adventskalenders in einer etwas winterlich-schlichteren Form *hier* vorgestellt.
Daran erinnert habe ich sie einmal in der Sommer-Variante für meine kleinen Seifen-Macarons aufgegriffen.



Kurze Step-by-Step-Erinnerung:

Einfache Geschenkverpackung schnell selbstgemacht



So verpackt erfreuen eure kleinen Seifen-Macarons sicher nicht nur die beschenkte Freundin. Oder was meint ihr?


Ich hoffe, die kleine DIY-Idee hat euch auch heute wieder gefallen und vielleicht probiert ihr es ja selbst einmal aus? Der Phantasie sind wie immer keine Grenzen gesetzt und wer sagt denn nun noch, dass Macarons immer essbar und voller Kalorien sein müssen?


Kunterbunte Grüße


Dienstag, 3. Juni 2014

[DIY] Neues Gewand für unsere ständigen Begleiter

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ob ich will oder nicht, unterm Strich teile ich mein Leben in erster Linie mit einem... meinem Handy! 
Das mag hin und wieder grenzwertig sein, doch mag ich von mir behaupten, noch so "gesund" damit umzugehen, dass es auf Bistro-Tischen, in Cafés und auf gemeinsamen Ausflügen mit Freunden eher keine Rolle spielt. Es gibt doch nichts schlimmeres, als diese Menschen, die mehr mit ihrem Handy beschäftigt sind, als mit ihrem Gegenüber. Respektlos, wenn ihr mich fragt!

Trotzdem liebe ich mein Handy und nutze es sehr viel für die unterschiedlichsten Dinge.
Neulich wurde mir dann unterstellt, dass ich würde meine Handy-Hüllen nach meinem Outfit wählen. Diese Behauptung halte ich nach wie vor für ein Gerücht, aber dennoch stimmt es, dass ich einige einige einige Handyhüllen besitze und sie auch munter und fröhlich je nach Stimmung (nicht Outfit!) wechsle. 

Personalisierte Handyschalen sind nun auch mittlerweile dank verschiedenster Anbieter nichts besonderes mehr, doch muss ich sagen, dass ich bisher oft zu geizig war, um 25€ und mehr für eine Hülle mit meinem liebsten Foto auszugeben.

Für alle, die ähnlich denken, habe ich heute vielleicht eine kleine kostengünstige Alternative, um eure besten Bilder, liebsten Menschen oder schönsten Motive auf euer Handycover zu bringen und euer Telefon so zu einem Unikat zu machen.



Lieblingsbilder als Handycover:


Individuelles iPhone-Case selbst gemacht

In gedruckter Version bleibt es oft bei einer Hülle, die wir uns gönnen. Das Motiv will wohl überlegt werden und die Abwechslung kommt ein wenig zu kurz. Gerade, wer wie ich gerne mal sein Handy-Design austauscht, stößt da gerne an seine Grenzen.

Dabei ist die abwechslungsreiche Alternative so naheliegend. 


Was wir brauchen:

Material für individuelle Handyhüllen


Zunächst müssen wir uns natürlich für Bilder entscheiden, die später unser Cover zieren sollen. Diese entwickelt ihr dann am besten im 10er-Format. Je nach Motiv kann auch das kleinere 9er-Format nützlich sein, dieses kann man aber zum Beispiel nicht an den Automaten von dm und Rossmann ausdrucken. Wer seine Grafiken oder Bilder am PC selbst gestaltet und zu Hause ausdruckt, der sollte sich auch etwa an die Maße des 10er-Fotoformates halten.



Ein Muster aus Pappe:


Individuelle Handyhülle selbstgemacht 
Anstatt den Fotos direkt an den Kragen zu gehen und im schlimmsten Fall das Motiv zu zerschneiden, behelfen wir uns mit einer Vorlage.

Sie hat den Vorteil, dass wir zunächst alles anpassen können, bis sie wirklich hundertprozentig in unsere durchsichtige Handyschale passt. Falls wir uns verschneiden, basteln wir uns eben fix ein neues Muster und passen es weiter an.

Als Material könnt ihr sowohl Papier als auch Pappe nehmen. Ich habe mich letztlich für Tonpapier entschieden, da es sich noch wunderbar schneiden und anpassen lässt, aber auch eine gewisse Festigkeit hat, um später als Schablone zu dienen.

Wenn wir unsere Schablone exakt an unsere durchsichtige Handyhülle angepasst haben, geht es unseren Fotos an den Kragen



Selbst gemachte Handyhülle mit eigenen Fotos



Der Feinschliff:

Wenn nun das Foto zugeschnitten ist und halbwegs in die leere Hülle passt, geht es um die Feinheiten. Die Kameraöffnung muss natürlich frei gelegt werden und manche Handys haben auch Lautsprecher und ähnliches auf der Rückseite.

Soweit ich informiert bin, gibt es auch für andere Handymodelle ohne den berühmten Apfel auf dem Rücken, solche transparenten Cover für kleines Geld zu kaufen.
Diese DIY-Idee ist also keinesfalls nur etwas für Apple-Freunde.

Um präzise arbeiten zu können, habe ich das Foto direkt im Cover gelassen und mit einer Präzisionsschere (Nagelschere tut ihren Dienst an dieser Stelle auch) und einem Bastel-Cutter die Öffnung der Kamera freigeschnitten. 


Persönliches Handycase


Cover wechsel dich!
Ob ihr euch nun erst einmal an einem Lieblingsbild versucht oder euch direkt eine kleine Kollektion zulegt, sei euch überlassen. Fotos sind schnell ausgedruckt und mit der Vorlage ist ein neues Gewand für euer Handy schnell gemacht.

Handycase mit eigenen Fotos selbst gemacht


Ich bin wie gesagt ein kleiner Wechsel-Freak und habe mir deshalb direkt ein paar Cover-Bilder zurecht geschnitten. So wie ich mich kenne, werden da in den nächsten Monaten sich auch noch ein paar weitere Motive hinzukommen, aber es ist ja auch eine schöne Sache, seinen Lieblingsbildern so noch eine zusätzliche kleine Bühne zu schenken.

Besonderer Clou der DIY-Variante ist natürlich auch, dass die Motive nicht abnutzen, da die Bilder im Inneren eures Covers liegen und nicht oben aufgedruckt sind. Und selbst, wenn Cover oder Foto einmal beschädigt werden....für Materialkosten unter 5€ ist das Motiv auch schnell wieder ersetzt oder?



Eigenes iPhone.Cover basteln



Ihr seht, dass Personalisieren auch ohne teures Geld und mit deutlich mehr Abwechslung möglich ist.

Ich hoffe die kleine Idee für ein individuelles Handycover hat euch gefallen?


Liebe Grüße

 


 

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