Mittwoch, 6. Juni 2012

[Blogger -Tipp] - Gute Fotos...aber wie?

Hallo meine Lieben,

heute möchte ich mich mal wieder in der Kategorie "Blogger - Tipps" versuchen und euch ein paar Tricks und Kniffe näher bringen, die ihr vielleicht gebrauchen könnt, sofern ihr selber bloggt oder vielleicht auch einfach nur für euren Onlineshop, Ebay - Account oder für andere Gelegenheiten.

Vorab möchte ich feststellen, dass ich mir nicht anmaße zu behaupten, dass meine vorgestellten Ideen das Maß aller Dinge oder gar "professionell" sind. Es sind lediglich Varianten, derer ich mich bediene und von denen ich überzeugt bin.
Auch maße ich mir nicht an, das Rad neu zu erfinden, ich bin mir sicher, dass die gezeigten Methoden gerade den großen/erfahrenen Bloggern unter euch längst geläufig sind. Aber da ich meine (neuen) Leser immer aufmerksam verfolge und mir immer ihre Blogs (sofern vorhanden ) anschaue, weiß ich, dass sich hier einige kleinere/neuere Blogs und Blogger tummeln, so dass ich vielleicht doch dem einen oder anderen helfen kann.


Vor einigen Wochen musste ich etwas Platz auf meinem Blogger-Server schaffen und habe daher alte Blogposts durchstöbert, Bilder aussortiert und vor allem verkleinert.

Dabei ist mir aufgefallen, dass ich mir in der Anfangszeit meines Bloggerdaseins nur wenige Gedanken über die Art meiner Fotos gemacht habe. Hauptsache das Motiv, der jeweilige Schritt im Tutorial, das Projekt usw. waren gut zu erkennen. Hintergrund, Beleuchtung und andere "Details" spielten für mich keine große Rolle.
Auf der anderen Seite mache ich mein Urteil über die Qualität eines Blogs durchaus von der Qualität seiner Fotos abhängig. Gute Fotos vergrößern die Chance enorm, mich als Leser zu gewinnen.







Was sind gut Fotos?
Die Geschmäcker sind natürlich verschieden, aber eine gutes Blogfoto zeigt für mich nur das jeweilige Projekt oder Produkt, hat einen bestenfalls neutralen Hintergrund, ist gut ausgeleuchtet und farbecht.

Wie bekomme solche Fotos?
In meinen Augen ist der Schlüssel des ganzen der neutrale Hintergrund.  Ausleuchtung, Farbechtheit etc. sind Feinheiten, die ein gutes Foto zum perfekten Foto machen.
Aber wenn wir ehrlich sind, gibt es doch einfach nichts schlechteres als Swatch-Bilder mit Tante Siggi's Couchgarnitur, Kinderzimmerteppich oder Eiche-Rustikal-Schrankwand im Hintergrund.


Neutraler Hintergrund....aber wie?

Der einfachste Weg zu einem neutralen Hintergrund ist ein einfarbiger Tisch, ein Regal oder ganz simpel: Ein weißes Blatt Papier.
Gerade weiße Hintergründe sorgen dafür, dass die Farben des Fotoobjekts echt rauskommen und wenig vom Hauptmotiv ablenkt.


Ein einfaches Blatt aus dem Zeichenblock und eine weiße Wand können schon reichen, um eine neutrale Umgebung zu schaffen.



Als Beispielobjekte dienen mir hier die "Innereien" der dm-Box. Wie ihr seht, ist der Hintergrund so neutral, dass nichts von den Objekten, um die es geht, ablenkt. Einzig störend ist (für mich), abgesehen von der schlechten Ausleuchtung und den Schatten, die Kante zwischen Papier und Tapete. 

Abhilfe gegen solche Bruchkanten schafft eine sogenannte "Hohlkehle", die ihr ebenfalls wieder aus einem simplen Blatt Papier bauen könnt.
Hierzu klebt ihr das Blatt einfach so an eine Wand, dass es zur Hälfte aufliegt und eine schöne Rundung bildet.


Wie ihr seht, ist bei dieser Variante der eigentliche Hintergrund vollkommen egal, so dass euch auch bunte oder verkleidete Wände als Fotostudio dienen können.
Im Ergebnis sieht das Foto dann etwa so aus:


Die Ausleuchtung ist erneut nicht perfekt, aber das Motiv steht vollkommen ohne Bruchkanten im Vordergrund. 
Besonders sinnvoll kann diese Variante auch bei "Freistellungen" sein, also wenn ihr euer Motiv vor einem anderen Hintergrund platzieren wollt. Im Zusammenhang mit Blogs dürfte diese Variante vor allem bei der Erstellung von Headern etc. einen Anwendungsbereichfinden.


Gute Bildausleuchtung ist nicht schwer:
Der eine oder andere mag sich fragen, was ich mit "Bildausleuchtung" gemeint habe. Besonders das letzte Bild ist an sich durchaus gut und vollkommen brauchbar für Blogs. Trotzdem lassen sich bei genauem Hinsichen kleine Schatten auf der jeweils linken Objektseite finden, die besonders bei eben jenem Freistellen ein Problem sein können.

Das Rätsels Lösung ist eine Fotobox bzw. ein sog. Lichtzelt, in das man sein gewünschtes Objekt stellt und von außen indirekt durch 2-3 Fotolampen beleuchtet.
Schatten, die durch den Lichteinfall von rechts auf der linken Seite geworfen werden, neutralisiert der Lichteinfall von links.
Schatten, die dieser linke Lichteinfall produziert, neutralisiert (reduziert) aber die Lampe auf der rechten Seite.
Logisch oder?


 
Solche Fotoboxen gibt es in ordentlicher Qualität schon für verhältnismäßig kleines Geld (20€ + ). Allerdings sind diese Boxen oft in ihrer Größe genormt, für den einen viel zu riesig, für den nächsten (wie bei meiner Wenigkeit) viel zu klein und der Dritte möchte kein Geld für seinen Blog ausgeben.

Deshalb habe ich die Fast-kostenlos-DIY-Fotobox-Idee für euch mit der ich seit geraumer Zeit fotografiere und die ihre Dienste genauso tut, wie die kaufbaren Varianten.

Die Idee zeige ich euch aber erst morgen... ^^ 

Ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen unter euch ein paar wertvolle Tipps geben.


Liebe Grüße
















Kommentare:

  1. Auf die DIY Fotobox Idee bin ich gespannt!

    LG

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  2. Toll! Bin auf die DIY Fotobox auch gespannt. Habe nämlich am Wochenende auch eine angefangen zu basteln. BRauche nun die passenden Lichter. HAst du da welche zu empfehlen?

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    1. Hi Geri,

      zu dem Thema Beleuchtung werde ich morgen im Rahmen der Box noch kommen, versprochen ;)

      Liebe Grüße

      EsKa

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  3. Vielen Dank für die tollen Tipps sie sind sehr hilfreich! Auf die DIY Fotobox bin ich schon sseeeehr gespannt.

    LG Nadine

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  4. Bin mal auf die DIY Fotobox gespannt :)

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  5. Hallöchen! Hier mal ein Kommentar von einer bisher "stillen" neuen Leserin, der ein kleiner (neuer) Blog gehört: Vielen Dank für deine Tipps! Ich achte immer darauf, einen möglichst neutralen Hintergrund zu wählen, aber bei Kuchen usw. macht sich das nicht so leicht: Ich kann ihn ja nicht einfach vor eine weiße Wand stellen, dass sieht nicht gerade lecker aus. Hast du da vielleicht irgendwelche Tipps? Bin übrigens schon sehr gespannt auf die DIY-Fotobox, ich do-e nämlich gerne irgend-it (your-)myself :)
    LG Lulu

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    1. Hallo Lulu,

      trau dich ruhig häufiger ;) auch gerne mit Fragen dieser und jener Art. ich freue mich immer über Kontakt zu meinen Lesern.

      Bei Rezepten bin ich bzgl. meiner Fotos oft schmerzfrei, was aber in erster Linie daran liegt, dass meine Familie es bescheuert findet, wenn ich ewig mit der Kamera vor dem Teller rumfummel. Deshalb wähle ich meistens genau diesen als einfachen Hintergrund.
      Aber ich finde es auch vollkommen ok, kulinarische Fotos in einer Küchenumgebung als Hintergrund zu schießen. Man kann es mit der Neutralität eben auch übertreiben. (Besonders, wenn das Essen kalt werden kann ;))

      Die neutrale Tellervariante findest du mehr oder weniger zum Beispiel hier --> http://eska-kreativ.blogspot.de/2011/07/kirsch-schmand-kuchen.html

      Finde solche Fotos vollkommen gut. Es geht ja schließlich ums Essen.
      Ganze Tische um-/abzuräumen, um das "perfekte" Essensfoto zu schießen, käme mir nicht in den Sinn und finde ich vollkommen übertrieben. (ja, es gibt Blogger, die das tun und auch noch toll finden...)

      Bei manchen Projekten muss es kein weißer/neutraler Hintergrund sein, solange der gewählte Hintergrund passt, finde ich.


      Liebe Grüße

      EsKa

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    2. Vielen Dank! Werde mich bestimmt häufiger melden... :)

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  6. Ich bin auch gespannt auf die DIY-Fotobox!!!

    Viele Grüße!

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  7. Danke für die Tips^^
    Kann die DIY-Fotobox kaum erwarten.
    Ganz liebe Grüße

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  8. Hallo EsKa,
    ich bin auch eine eher stille Leserin und habe vorher bereits selbst versucht diese Idee umzusetzen. Leider war ein weißes A4 Blatt meist zu klein und ich hatte mir überlegt ein A2 Papier zu kaufen. Gehindert hat mich bisher immer der lange umständliche(Parkplatzmangel) Weg zum Schreibwarenladen. Aber eine Fotobox wäre idealer!
    Daher bin ich auf deine Fotobox ebenso seeehr gespannt und feu mich auf deinen Beitrag.
    Liebe Grüße
    tea

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  9. Das mit der Hohlkehle kannte ich schon und mache ich auch manchmal. Meist nehme ich aber nur eine weiße Tischdecke. Aber ganz so toll ist das nicht. Ich bin auf deine fotobox gespannt.
    lg otti

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  10. Wollte dir noch meinen Dank für die guten Tipps aussprechen, mir helfen sie auf jeden Fall weiter! Hab eben auch deinen Post zur Fotobox gesehen, mal schauen, vielleicht trau ich mich da auch mal ran^^ Aber das mit der Hohlkehle aus einem Blatt Papier finde ich eine gradios-einfache Idee!

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  11. Vielen Dank für den Einblick! Ich stehe noch am Anfang meines Blogs und werde mal versuchen, die Fotos anders zu machen. Momentan dient der Tisch als "Hintergrund". In meinem Blog geht es ums Nähen und meistens sind die Dinge recht flach, dann geht das noch, aber wenn sie höher werden, dann sieht man schon etwas Zimmer. Das ist dann immer etwas ärgerlich...

    Aber jetzt werde ich das mit der Hohlkehle ausprobieren! Danke! :)

    AntwortenLöschen
  12. Vielen Dank für den Einblick! Ich stehe noch am Anfang meines Blogs und werde mal versuchen, die Fotos anders zu machen. Momentan dient der Tisch als "Hintergrund". In meinem Blog geht es ums Nähen und meistens sind die Dinge recht flach, dann geht das noch, aber wenn sie höher werden, dann sieht man schon etwas Zimmer. Das ist dann immer etwas ärgerlich...

    Aber jetzt werde ich das mit der Hohlkehle ausprobieren! Danke! :)

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