Sonntag, 30. Oktober 2011

ora - ieri - domani



|Gesehen| Das schöne Städtchen Würzburg und viele nette Leute
|Gehört| nach Monaten zur Abwechslung mal kein Nevio, sondern das neue Coldplay Album
|Gelesen| Nele Neuhaus - Tiefe Wunden
|Getan| gelernt, fotografiert, gebacken, gereist, gestrickt, gesungen und geklatscht


|Gegessen| Leckere Riesenwaffel in einem süßen Cafe mit der lieben Trace
|Getrunken| Erstaunlich viel Tee


|Gedacht| Sport ist manchmal eben doch nur eine Nebensache. Mein Beileid an die Angehörigen der verunglückten Basketballanhänger aus Göttingen.

|Gefreut| meine Hälfte glücklich gemacht zu haben. Überraschungen sind immer noch das Beste.
|Geärgert| über immer wiederkehrende Ereignisse...und täglich grüßt das Murmeltier
|Gewünscht| einen Papagei auf der Schulter zu haben, der all meine zynischen Gedanken auspricht
|Gekauft| neue Stricknadeln
|Geklickt| Blogs, MySurvey, Facebook, Youtube
|Gestaunt| dass ich offensichtlich ein guter Weihnachtsbastler, aber ein furchtbar untalentierter Herbstbastler bin *g*


Und was habt ihr so getrieben?

Ein schönes Restwochenende wünscht euch



Freitag, 28. Oktober 2011

[Grundkurs Stricken] Kleine Ergänzung

Hallo ihr Lieben,

ich möchte noch eine kleine Ergänzung zu meinem heutigen Teil 1.2  des Strickkurses machen. (Danke Ines für deine Frage... ich hätte es sonst glatt vergessen zu erklären!!)

In Teil 1 hatte ich euch als "Hausaufgabe" einen Winterschal vorgestellt und heute auch munter erklärt, wie man Fransen an einen Schal knotet. Was ich natürlich nicht erklärt habe, ist wie man Maschen, nach Erreichen der gewünschten Schallänge von den Nadeln bekommt, ohne das alles wieder aufriffelt.

Hierzu benötigt ihr das sog.

Abketten:
Abketten ist im Grunde nichts anderes, wie das "Überziehen" bei der Maschenreduzierung, das ich euch heute morgen bereits gezeigt habe.

Ihr beginnt immer am Anfang einer neuen Reihe mit dem Abketten (mittendrin wäre recht sinnlos).
Strick die ersten zwei Maschen ganz normal ab und zieht anschließend die erste Masche über die zweite Masche.
Strickt die dritte Masche normal ab, zieht die zweite Masche über sie und strickt die vierte Masche ab.
Über die vierte Masche zieht ihr dann......na, wer weiß es? ;)

Das Ergebnis müsste dann in etwa so aussehen.


Fahrt mit diesem Schritt fort, bis ihr das Ende eures Modell erreicht habt. Schneidet den Arbeitsfaden ein Stückchen kürzer, wenn ihr nicht eh schon das Ende des Knäuels erreicht habt und zieht ihn kompett durch die letzte Masche.
Verknotet ihn noch gut und vernäht ihn anschließend, so dass er unsichtbar wird.

Zum besseren Verständnis habe ich noch ein kleines Video für euch. 
Leider verschwinde ich im "Überzieh"-Moment am oberen Bildrand, ich hoffe, ihr versteht trotzdem was ich meine. Wenn nicht, drehe ich ein neues Video für euch, versprochen ;) 



Ich hoffe, ich habe die letzten Unklarheiten hiermit beseitigt.
Wenn nicht, fragt ruhig weiter. Ich freue mich immer über Feedback.

Einen schönen Start in das (lange?) Wochenende wünscht euch


[Grundkurs Stricken] - Weitere Basics

Hallo ihr Lieben,

erst einmal möchte ich euch sagen, dass ich mich wirklich sehr darüber freue, wie gut meine Strick-Kurs-Idee bei euch ankommt. Da ihr offensichtlich wirklich großes Interesse daran habt, mache ich natürlich umso lieber weiter.

Wer Teil 1 verpasst hat, findet ihn --> *hier*
Heute möchte ich einen kleinen Zwischenteil einschieben und eure Fragen beantworten bzw. weitere Grundlagen erklären, die unter anderem auch für den zweiten großen Teil (Socken stricken) relevant werden.
Wer jetzt gut aufpasst, dürfte dann keine Schwierigkeiten mehr haben zu verstehen, wovon ich rede ;)



Maschenabnahme:

Unter einer Maschenabnahme versteht man die Reduzierung der Maschenanzahl.
Gebraucht wird diese Technik unter anderen, wenn es darum geht runde Formen zu stricken, wie zum Beispiel die Fußspitze einer Socke oder die rund zulaufende Spitze einer Mütze.

Maschen kann man in zwei Varianten reduzieren.

1.) Zusammenstricken:
Strickt zunächst in eurem ganz normalen Muster bis zu der Stelle, an der die Maschenreduzierung vorgenommen werden soll. Meistens ist dies am Anfang oder am Ende einer Runde/Nadel.
Nun stecht ihr nicht nur durch die nächste, sondern auch noch durch die übernächste Masche und strickt beide zusammen und gleichzeitig ab. So werden aus zwei Maschen eine einzige und die Zahl reduziert sich.
Ganz einfach oder?

Für alle, die mit Bildern mehr anfangen können, als mit Worten gibt es natürlich wieder ein Video:



2.) Überziehen:
Die zweite Variante, um die Maschenzahl zu reduzieren ist das "Überheben" oder "Überziehen".
Hierzu strickt ihr wieder in eurem Muster bis zu der besagten Stelle, an der reduziert werden soll.
Nun hebt ihr die nächste Masche ab, ohne sie zu stricken, strickt die folgende Masche und zieht die abgehobene über die gestrickte Masche.

Alles klar?

Wenn nicht, dann kommt hier ebenfalls ein Video:




Maschenzunahme:
Natürlich kann die Maschenzahl nicht nur reduziert, sondern auch erhöht werden. Der einfachste Weg dabei ist das Herausstricken aus einer Masche.

Hierzu strickt ihr wieder bis zu dem Punkt, an dem die Masche zugenommen werden soll. Stecht mit der Nadel nun ganz normal wie bei einer rechten Masche durch die Masche, aus der die Zunahme erfolgen soll.
Strickt eine Masche heraus, hebt die Ursprungsmasche, anders als sonst aber nicht ab.
Die neue Masche legt ihr auf eure rechte Nadel und stecht mit ihr einer weiteres Mal in die Ursprungsmasche ein. Diesmal so als würdet ihr eine linke Masche stricken sollen. Holt euch eine neue Masche heraus und hebt nun die Ursprungsmasche ab.
So entstehen aus einer alten Masche zwei Neue.
Verrückt oder? ;)

Auch hier gibts zur Erklärung ein kleines Video:




Randmaschen:
Unter anderem hattet ihr gefragt, wie Randmaschen genau entstehen.
Noch einmal zur Erklärung sei gesagt, dass Randmaschen zum Beispiel bei einem Schal dazu dienen, dass die Außenkanten einen schönen Abschluss haben und euer Schal nicht krumm und schief daher kommt, weil ihr in den ersten drei Reihen etwas fester gestrickt habt, als in der vierten Reihe und weil Reihe 20 wieder so locker ist wie Reihe 4 usw.

Mit Randmaschen bleibt alles schön gleichmäßig.
Besonders schwer sind sie nicht zu stricken, denn genau wie bei der Abnahme durch Überziehen hebt ihr einfach eine Masche ab.
Ihr strickt also bis zur letzten Masche eurer Nadel und holt erst einmal den Arbeitsfaden von hinten nach vorne. Nun hebt ihr eure letzte Masche auf die Arbeitsnadel ohne die Masche abzustricken. Danach wendet ihr euer Modell und strickt diese ungestrickte Masche in der neuen Runde ganz normal wieder ab.
Bei einem Schal strickt ihr diese Reihe dann ebenfalls wieder zu Ende, die letzte Masche wird ungestrickt abgehoben und die Arbeit gewendet.

Wie es geht, zeigt euch das Video:




Faden einstricken:
Irgendwann kommt jedes Wollknäuel zu seinem Ende und wenn man Pech hat stimmt dieses Ende nicht mit dem Ende des Strickprojekts überein. In einem solchen Fall, müsst ihr ein neues Knäuel einstricken.

Hierzu nehmt ihr einfach den Anfang des neuen Knäuels, legt ihn in einer Schlinge um euren Finger und strickt mit diesem Faden einfach ganz normal entsprechend eurem Muster die erste Masche der neuen Runde.
Wichtig ist, dass ihr mit dem Einstricken stets am Rand bzw. am Ende einer Runde anfang, sonst macht ihr es unnötig schwer. Außerdem werden der Endfaden des alten Knäuels und der Anfangsfaden des Neuen zum Schluss miteinander verknotet. Am Rand kann man diesen Knoten gut kaschieren und die überstehenden Fäden gut vernähen. Mitten in einem Schal usw. wird das schon schwierig.
Wenn ihr ein paar Maschen mit dem neuen Faden gestrickt habt, solltet ihr das Ende gut festziehen, damit sich nichts auflöst.

Auf diese Art und Weise könnt ihr in einem Schal zum Beispiel auch mehrere Farben kombinieren. Es muss also nicht immer direkt das Ende des Knäuels sein.

Wer's nicht verstanden hat, kann es sich noch einmal im Video ansehen:


Frasen einarbeiten (Beispiel: Schal):

Im ersten Teil des Strickkurses hatte ich als letztes Beispiel bzw. erstes mit dem bisherigen Wissen umsetzbares Modell einen Schal genannt und eine kurze Anleitung dazu geschrieben.
Diese sah unter anderem vor, dass der Schal an seinen Enden mit Fransen versehen wird.
Prompt habt ihr mich gefragt, wie das mti den Fransen denn gehen soll.....

Zunächst müsst ihr euch überlegen, wie die Fransen aussehen sollen. Bei einem einfarbigen Schal ist das relativ einfach. 
Habt ihr hingegen einen Schal mit mehreren Farbtönen gestrickt, dann stehen euch verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. 
Entweder wechselt ihr die Farbe mit jedem Fransenstrang oder ihr kombiniert in einem Strang alle verwendeten Farben. 

Bei meinem Beispiel ist es relativ simpel, ich habe ja nur die eine Farbe.

Bereitet die Arbeit am Besten etwas vor, indem ihr euch die Fransen vorher zurecht schneidet. Meine Stücke sind ca. 25cm lang. Pro Strang verwende ich 4 Einzelfäden.



Nehmt eure vier Einzelfäden nun in der Mitte zusammen, stecht mit einer ausreichend dicken Häkelnadel durch die Maschen eures Schals, holt die Fädel durch die Masche und knotet sie zu, indem ihr die Enden durch die Schlinge zieht.
Bei einem Schal mit falschem Patentmuster bietet es sich an, die Fransenstränge an jeder "Rippe" zu befestigen. Das wirkt schön einheitlich, zumal die Stränge so auch immer den gleichen Abstand haben.



Wie es genau geht, zeigt euch auch hier ein kleines Video:




Das war der kleine Einschub mit weiteren Basics. Beim nächsten Mal geht es dann wirklich wie versprochen mit der Technik des Rundstrickens am Beispiel von Socken weiter.

Ich hoffe, ihr habt heute wieder ein bisschen was gelernt und soweit alles verstanden.
Wenn etwas unklar geblieben ist oder ihr Verbesserungsvorschläge habt, dann schreibt mir bitte per Kommentar oder per Email.

Viele liebe Grüße



Donnerstag, 27. Oktober 2011

Mut zur Hässlichkeit

Hallo ihr Lieben,

kennt ihr das? Ihr habt eine tolle Idee im Kopf, seid euch ganz sicher, dass es funktionieren und hübsch aussehen wird und dann kommt die Ernüchterung.

So einen "Bastel-Fail" hatte ich gestern im Rahmen meiner Herbstdeko.
Natürlich habe ich versucht das Beste daraus zu machen und zu retten was zu retten ist.
Und weil ich auch über mich selber lachen kann, möchte ich euch dieses "Werk" auch nicht vorenthalten....


Geplant war ein Windlicht aus herbstlichem Laub.
Hierzu habe ich um ein einfaches kleines Trinkglas einen Ring aus Pappe gelegt und mittels Heißkleber getrocknetes Herbstlaub auf diesen Ring geklebt.
In meiner Vorstellung sollte das Laub ganz toll auffächern und die Kerze im Inneren des Glases ein ganz tolles Farbenspiel zaubern.

Das Ergebnis ist...nun.... interessant:

 

 Auf diesem Bild sieht es sogar gar nicht mal soooooooooo sch... aus, finde ich.
Was denkt ihr?


Da mir das "Ding" aber ernsthaft nicht gefallen hat, habe ich versucht es zu verschlimmbessern.
Ein Apfel aus dem heimischen Garten dient aus Kerzenständer.
Zusammen mit meiner bisherigen Herbstdeko sieht es halbwegs annehmlich aus.
Lange wird der Apfel eh nicht durchhalten, dann kommt das "Ding" weg.




Wie ihr seht, läuft auch bei mir nicht immer alles rund.
Shit happens.....

Kennt ihr solche Katastrophen auch?


Belustigte Grüße

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Sieben mal Sieben mal Sieben mal Sieben....

Hallo ihr Lieben,

das hat es auch lange nicht mehr gegeben, dass ich mich zwei Mal an einem Tag melde.
Nicht, dass ihr denkt, ich hätte zu viel Zeit... bei Leibe nicht.
Allerdings ist mir fast entgangen, dass Paule mir einen Award verliehen hat.

Höflich wie ich bin, möchte ich ihn natürlich annehmen und mich artig dafür bedanken!


Die Regeln:
* Verlinke die Person, von der du den Award bekommen hast
* Schreibe 7 Dinge über dich
* Reiche den Award an 10 andere Blogs weiter
* Benachrichtige die Personen

Sieben Dinge über mich.... schwer.... ihr wisst schon so viel.
Ich versuche es trotzdem mal:

1.) Ich bin ein Schussel und ein Chaot. Hälfte nannte mich letztens ernsthaft "schon fast bewegungsgestört".
Sowas vom eigenen Freund zu hören, ist natürlich nett, aber er hat irgendwie Recht.
Es vergeht kein Tag, an dem ich mich nicht stoße, verletze, irgendwo gegen renne, Sachen umwerfe oder kaputt mache usw.


2.) Diese Schusseligkeit setzt sich nahtlos in kreativen Sachen fort. Es dauert selten lange bis ich das erste Tütchen mit Glitzer runterwerfe (geöffnet natürlich) und mein komplettes Arbeitszimmer in ein Schlachtfeld verwandele.

3.) Ich verschlampe ständig meine Arbeitsutensilien.
Gerade war der Bleistift noch da und jetzt ist er weg...weg...weg...auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Ist er wieder da, fehlt die Schere, gefolgt vom Klebeband, der einen Pappe, der anderen Pappe und und und....
Man könnte meinen, mein Arbeitszimmer hätte mehr schwarze Löcher als ein Schweizer Käse.

4.) Basketball finde ich langweilig. Kein Scherz.....ich schaue viele viele Spiel im Jahr und fahre dafür oft viele Kilometer, aber dennoch gibt es für mich nichts langweiligeres.
Hä? Nein...kein "Hä?" Ich liebe Basketball, wenn mein Team spielt, wenn ich mein Team lautstark singend, klatschend und hüpfend oder auch mal kreativ unterstützen kann.
Basketball alleine vor dem Fernseher zu schauen, finde ich hingegen stinkend langweilig. Ich brauche einfach den persönlichen Bezug, Gesellschaft und Action. ;)

5.) Ich rede zu viel.

6.) Seit das neue Album von Nevio auf dem Markt ist (Ende Juli) höre ich nichts anderes mehr. Klingt total bescheuert, ist es auch....aber ich kann mich ernsthaft nicht daran erinnern, zu Hause, im Auto oder auf dem IPod seit dem andere Songs gehört zu haben.
Erschreckend....oder einfach ein erschreckend gutes Album.  Wer weiß!

7.) Wenn ich Bräute sehe, muss ich weinen. Keine Ahnung warum, aber spätestens bei der obligatorischen Gratulation nach der Trauung gehts bei mir los. Dazu muss ich die Braut weder wirklich gut kennen oder mögen. Also Bräute meiner Vergangenheit, nehmt es nicht persönlich, wenn ich euch angeflennt haben sollte ;)


Das waren sieben ultraspannende Dinge über mich....ich hoffe, ihr seid nun klüger.

Da der Award schon so lange im Umlauf ist, vergebe ich ihn an niemand spezifischen, sondern an alle meine lieben 142 Leser (und die 8 Bloglovins) mit einem riesig großen "DANKE, DASS IHR ALLE DA SEID!!!

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wundervollen Abend

-SemesterEssen- Das Studentenkochbuch - Makkaroniauflauf mit Schinken und Käsesoße

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mal wieder ein Rezept für euch, das meiner Meinung nach perfekt in die immer kälter werdende Jahreszeit passt.


Makkaroniauflauf mit Schinken und Käsesoße



 Zutaten für 2 Personen: 

  • 350 g Makkaroni
  • je 20 g Mehl und Butter
  • je 350 ml Milch und Gemüsebrühe
  • 150 g Käse
  • 200 g Schinken, gekocht
  • frische Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung: 

Makkaroni nach Packungsanleitung bissfest kochen.
Butter in einem Topf schmelzen, Mehl unterrühren, Milch und Brühe aufgießen und 5 Minuten köcheln lassen.
Backofen auf 180 °C vorheizen.
Käse reiben und 2/3 unter die Soße rühren. Nach Geschmack würzen und vom Herd nehmen.
Petersilie waschen, putzen und klein hacken, Schinken würfeln und beides unter die abgetropften Nudeln heben.
Nudeln in eine feuerfeste Form geben, Soße darüber gießen, mit restlichem Käse bestreuen und 35 Minuten backen.

Zubereitungszeit 45 Minuten

Einen guten Appettit wünscht euch

 

Dienstag, 25. Oktober 2011

Gelesenes

Hallo ihr Lieben,

heute komme ich endlich mal zu einem Post, den ich schon längst geschrieben haben wollte.
Die Zeit rennt mal wieder.... Es ist schlimm.
Die Tage werden kürzer und die Abende kälter, was gibt es da schöneres als mit einer heißen Tasse Tee und einem guten Buch im kuscheligen Bett zu liegen?

Da ich Büchervorstellungen auf anderen Blogs immer toll finde und mir so Ideen für neue Regalbewohner hole, möchte ich euch heute mal meine Nachttischbelagerer der letzten Monate vorstellen.

Blogging Queen:
 
"Stewardess Millie ist sauer: Kurz vor ihrem 30. Geburtstag macht eine schwere Ohrenentzündung sie für Wochen fluguntauglich. Die Geburtstagsparty in der Karibik fällt also flach. Als Trost darf Millie das luxuriöse Penthouse einer Freundin hüten und dabei auch das neu entworfene Programmdesign zur Erstellung eines Blogs testen. Schnell erkennt Millie, dass sie dabei endlich ihre geheime Leidenschaft für Mode, Styles und Trends ausleben kann. Aus dem Testlauf wird Ernst. Der Blog »Millie’s Magazine« schlägt ein wie eine Bombe, die Modewelt steht Kopf. Doch als plötzlich der attraktive Polizist Frank Stahl vor der Tür steht, der einen international gesuchten Betrüger auf Millies Blogfotos entdeckt hat, bekommt es Millie mit der Angst zu tun. Um ihr virtuelles Glamourleben aufrechtzuerhalten, verstrickt sie sich in immer wildere Lügengeschichten ..."
 
Mein Eindruck:
Ein gewisser Wiedererkennungswert sollte bei Bloggern, die dieses Buch lesen, durchaus vorhanden sein, ganz besonders was die Anfangszeiten eines Blogs angeht. Die erste Veröffentlichung (wow, ich habs getan...!), der erste Kommentar. der erste Leser  (omg es wird gelesen) 
Auf der anderen Seite ist und bleibt es eben eine Geschichte. Der Erfolg von Millie einfach übertrieben, der  angebliche Hype im Verhältnis zu den geringen und gehaltlosen Posts doch eher unrealistisch.

Insgesamt aber ein nettes trashiges Frauenbuch


Fucking Berlin:
"Das autobiographische Bekenntnis zur käuflichen Liebe - und die freimütige Schilderung eines Doppellebens.
Sie lebt in Berlin, studiert Mathematik, bringt morgens ihr Kind in die Kita und trifft sich am Wochenende mit Freunden. Eine normale junge Frau - auf den ersten Blick. Denn sie hat noch einen Job: Sie verkauft ihren Körper. Und sie sieht darin auch kein Problem. Wie kommt man als harmlose Studentin ins Rotlichtmilieu? Wie ist das, wenn man sich zum ersten Mal gegen Bezahlung einem Freier hingibt? Wie erlebt man den Alltag mit den Kunden und Kolleginnen aus dem Milieu? Und wie kriegt man das überhaupt hin, ein Doppelleben zwischen bürgerlicher Existenz und Prostitution?"
 
Mein Eindruck: 
Ein sehr bizarres Buch, das von deutlichen Worten lebt. Das Rotlicht-Milieu wird für meinen Geschmack zu normal dargestellt. Sonia Rossi lässt den Job als Protituierte selbstverständlich und einfach erscheinen.
Insgesamt hatte ich doch sehr hohe Erwartungen an das Buch, die nur bedingt erfüllt worden sind.
Ein durchaus mutiges Buch von Sonia Rossi, aber für mich dennoch kein Grund weitere Bücher von ihr zu lesen.
 
 
Männer und andere Katastrophen:
 
"Judith, 26, ist ziemlich unzufrieden. Ihr Freund kümmert sich nur noch um Sport und andere Frauen, das Studium und den Bürojob hat sie satt, und die Männer, mit denen sie sich trösten möchte, sind die reinsten 
Katastrophen. 
Auch ihren  Freundinnen ergeht es nicht besser: Susanna hat alle Prinzipien über Bord geworfen und sich dem Mammon zuliebe mit einem gefräßigen Langweiler eingelassen, Katja lässt sich von ihrem Freund belügen und betrügen, und Bille verliebt sich  ausgerechnet in einen notorischen Angeber. 
Wie diese vier Freunde von einem Desaster ins andere schliddern, wird bis zum überraschenden Ende witzig, spritzig und spannend erzählt." 
 
Mein Eindruck:
Die Geschichte um Judith und ihre Freundinnen beherbergt einen absoluten Identifikationsfaktor. Die Männer in diesem Buch stehen wohl stellvertretend für Katastrophenmänner die jeder von uns so oder ähnlich aus eigener Erfahrung oder dank der besten Freundin kennt.
Typisches Kerstin Gier Buch mit hohen Unterhaltungsfaktor, netter unkomplizierter nicht zu anspruchsvoller Storie und sympathischer Hauptfigur.
 
Mütter-Mafia:
 
"Deutschland sucht die Super-Mami! Es gibt sie, die perfekten Mamis und Bilderbuch-Mütter, die sich nur über Kochrezepte, Klavierlehrer und Kinderfrauen austauschen. 
Doch eigentlich sind sie der Albtraum jeder Vorstadtsiedlung. Dagegen hilft  nur eins. 
Sich zusammenrotten und eine kreative Gegenbewegung gründen: die "Mütter-Mafia"! Ab jetzt müssen sich
 alle braven Muttertiere warm anziehen ..."

Mein Eindruck:
Jeder, der mit Kindern arbeitet oder selbst Kinder hat, kennt sie. Diese furchtbaren Gluckenmutter, die Frauen, die jeden Furz ihres Kindes schönreden.
Genau auf diese Spezies trifft man in diesem Buch. Als Kontrast dazu setzt Kerstin Gier allerdings Constanze in die spieße Vorstadtsiedlung, die gerade frisch getrennt, ohne große finanzielle Mittel mit ihren zwei Kindern für frischen Wind sorgt.
Wie alle Bücher von Kerstin Gier eine sehr unterhaltsame kurzweilige, wenn auch nicht sonderlich tiefgreifende Story, in der man schnell für die "normale" Singlemama Partei ergreift und die Bilderbuchmütter am liebsten eigenhändig zum Teufel jagen würde.
 
 
Mordsfreunde:
 
"Ein Tierpfleger des Opel-Zoos im Taunus macht eine grausige Entdeckung: 
im Elefantengehege liegt eine menschliche Hand. Die dazu gehörige Leiche finden Kommissar Oliver von Bodenstein und seine Kollegin Pia Kirchhoff von der Hofheimer Kripo in einer frisch gemähten Wiese gegenüber dem Zoogelände. Der Tote war ein Lehrer und vehementer Umweltschützer, der wegen seines Charismas von vielen Schülern glühend verehrt wurde - und von einigen Einwohnern der Stadt ebenso sehr gehasst. Doch liegt hier das Motiv für einen Mord?"
  
Mein Eindruck:
Ein typisches Nele Neuhaus Buch und genau deshalb gut. Eine Freundin, die für gewöhnlich auf Mezzelei ind Folter in Büchern steht, je blutrünstiger und psychopathischer, desto besser (ohwei..wenn sie das liest ;) ) meinte abfällig, die Bücher seien wie Tatort nur im Textform.
 
Ich sehe das anders! Nele Neuhaus versteht es, die Spannung konstant hoch zu halten und jedes Mal, wenn man denkt, den Täter ausgemacht zu haben, mit einer neuen Wendung daher zu kommen, die die ganze eigene Aufklärungsarbeit des Lesers wieder zunicht macht.
Dabei verzichtet sie aber zum Glück auf allzu grausame Details der jeweiligen Verbrechen, sondern legt die Konzentration in erster Linie auf die Irrungen und Wirrungen des jeweiligen Falls.
Zwei weitere Bücher von ihr habe ich schon gelesen (Schneewittchen muss sterben & Eine unbeliebte Frau), die ich beide nur wärmstens empfehlen kann. Zwei weitere Bücher warten noch auf mich. 
 
 
Ist Herbstzeit bei euch auch absolute Lesezeit oder seid ihr konstant-gefräßige Bücherwürmer?
Habt ihr ein paar ultimative Lesetipps für mich?
Erzählt mir mehr!
Eure (etwas gestresste)

Donnerstag, 20. Oktober 2011

[Grundkurs Stricken] - Maschenanschlag und die ersten Reihen

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich endlich mit dem Grundkurs zum Thema Stricken beginnen.
Da ich euren Kommentaren entnommen habe, dass ihr zum Teil wenig bis gar keine Ahnung habt, möchte ich ganz vorne anfangen und euch heute zunächst ein paar allgemeine Sachen zeigen, den Maschenanschlag erklären und euch zeigen, wie man ganz einfach rechte Maschen und linke Maschen strickt. Später zeige ich euch dann noch welche Auswirkungen dieses rechts/rechts, rechts/links und links/links Stricken auf das Strickbild hat.

Um nicht zu viele Fotos in ungelenken Positionen machen zu müssen, habe ich mich mal an ein paar Videos versucht. Leider mussten meine Herren Vögel auch ihren Senf dazu geben... stellt einfach den Ton aus, wenn es euch stört.
Damit die Schritte deutlich werden, habe ich extra dicke Wolle und extra dicke Nadeln gewählt. Eventuell sieht es teilweise etwas ungelenk aus, ich hoffe es ist trotzdem verständlich. Ansonsten würde ich euch bitten, bei Unklarem nachzufragen oder mir Verbesserungstipps für die Zukunft zu geben.

1.) Die Nadeln:
Ohne  Nadeln wird es mit dem Stricken schwierig. Auf dem Foto seht ihr einige Modell, die für den Anfang ausreichen sollten. Man unterscheidet dabei zwischen "normalen" Nadeln, Nadelspielen und Rundstricknadeln.
Unter Nadelspielen versteht man eine Gruppe von fünf Nadeln, die alle die gleiche Größe haben und die meisten(!) kürzer sind als normale Nadeln.
Nadelspiele und Rundstricknadeln verwendet man in erster Linie zum Stricken von runden Modellen wie Socken, Mützen etc.




2.) Die Wolle:
Nadeln sind schön und gut, aber ohne Wolle bringen sie euch auch nichts.
Wolle gibt es in den verschiedensten Varianten. Von Alpacawolle bis Tweet und Viskosegarn.
Bei vielen Modellen steht oft eine Wollempfehlung dabei, ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass man Socken auch ohne spezielle und teure Sockenwolle stricken kann und trotzdem laaaaaaaange an ihnen Freude hat.

Wolle kann man indes in vielen Geschäften kaufen. In speziellen Handarbeitsläden hat man natürlich den Vorteil der guten Beratung, zahlt aber auch oft drauf. Nicht zu verachten sind auch komplette Strick-Sets bei den Discountern. Neben spezieller Wolle für ein Modell erhaltet ihr meist direkt die dazu gehörenden Nadeln zu einem vertretbaren Preis.

Für den Anfang würde ich euch aber die "Bravo" -Serie empfehlen, die es u.a. bei Kaufhof gibt. Gute Wolle zu einem guten Preis, wie ich finde.

3.) Der Maschenanschlag: (ES GEHT LOOOOOS)


Irgendwie muss  die Wolle ja erst einmal auf die Nadel, wer häkeln kann, dem wird dieser erste Arbeitsschritt leicht fallen, denn Maschenanschlag und Luftmaschen sind in meinen Augen nahe Verwandte....

Wickelt zunächst ein ausreichendes Stück Wolle von eurem Knäuel. Wählt die Länge lieber etwas zu umfangreich. Je breiter/ größer euer Modell werden soll, desto mehr Maschen müsst ihr anschlagen und desto mehr Wolle benötigt ihr für den Anfang.

Tipp: 
Auf den meisten Wollsorten steht zwischen Materialangaben und Pflegehinweisen etwas zu einer sog. "Maschenprobe". Dies gibt an, wie viele Maschen es in der Breite und wie viele Reihen es in der Höhe braucht, um ein Quadrat von 10x10cm zu stricken.
Hieran könnt ihr euch gut orientieren.
Wollt ihr z.B. einen Schal mit einer Breite von ca. 30cm stricken, schlagt ihr die dreifache Anzahl der Maschenprobe in der Breite an.

Wenn ihr die gewollte Wollmenge vom Knäuel gewickelt habt, nehmt ihr genau an dieser Stelle den Faden zu einer Schlaufe und legt ihn um den gespreizten Daumen und Zeigefinger herum, so dass das geschlossene Ende zu euch zeigt.
Nun legt ihr den Faden (also die offenen Enden) einmal über die Schlaufe, so dass sie ebenfalls zu euch zeigen und klemmt sie mit den restlichen Fingern in eurer Handfläche fest.

Nun kommen die Nadeln ins Spiel.
Nehmt beide Nadeln zusammen und stecht sie zunächst von unten durch die Schlaufe an eurem Daumen und führt sie über die Schlaufe an eurem Zeigefinger.
Diese zweite Schlaufe holt ihr euch nun mit den Nadeln "hoch" und zieht sie durch die erste Daumenschlaufe.
Klingt komplizierter als es ist, wer bis hierhin noch nichts verstanden hat, der schaut sich am Besten nun dieses kleine feine Video an:


(normalerweise sieht es nicht sooo ungelenk aus bei mir, aber für euch habe ich extra dicke Wolle und extra dicke Nadeln genommen....Verzeiht mir :D Ich kann auch graziler die Maschen anschlagen... ehrlich ;) )

Diesen ersten Schritt wiederholt ihr wie ihr sehen könnt, so oft, bis ihr die gewünschte Maschenzahl auf der Nadel habt.
Anschließend zieht ihr die zweite Nadel heraus und fangt mit ihr an, die Maschen abzustricken.

Erklärung: Warum schlage ich die Maschen um beide Nadeln an?
Wahrscheinlich ist es Geschmackssache, ob man es mit einer oder zwei Nadeln macht. Ich finde, dass zwei Nadeln den Vorteil haben, dass man gerade in der ersten Strickrunde leichter durch die Maschen kommt. Durch den Anschlag zieht man dan Faden oft zu fest um die Nadel, was eben ein erschwertes Einstechen zur Folge hat, aber auch dazu führen kann, dass das Modell später zwar schön gleichmäßig gestrickt ist, aber einen viel zu festen und straffen unteren Rand hat.

4.) Die ersten Maschen:

Nun seid ihr bereit für die ersten gestrickten Maschen und im Grunde ist alles ganz einfach (jaja, ich hab gut Reden ;) )
Nehmt die Nadel mit den angeschlagenen Maschen in die linke, die freie Nadel in die rechte Hand (Linkshänder umgekehrt)

Ich erkläre die Technik zunächst an einfachen rechten Maschen. Den Unterschied zwischen Rechts und Links, die Auswirkungen und die Technik der linken Maschen schiebe ich erstmal etwas weiter nach Hinten.

Um eine rechte Masche zu stricken stecht ihr mit der freien Nadel von links in die erste Masche ein, holt legt den Faden einmal um die Nadel und holt ihn nach vorne.
Die "alte" Masche lasst ihr nun von der Nadel fallen und zieht den Faden fest. Fertig ist die erste Masche.
Diese Schritte wiederholt ihr nun mit allen auf der Nadel befindlichen Maschen und wendet euer Modell.

Ein Video zur Veranschaulichung findet ihr erst unter Punkt 5, da es sowohl linke als auch rechte Maschen enthält und ich erstmal ein paar Worte dazu verlieren möchte.

5.) Linke Maschen:

Um linke Maschen zu stricken, macht ihr im Grunde nichts Neues. Ihr stecht nur statt von der linken Seite dieses Mal von der rechten Seite in eure Masche ein und holt euch den Faden vor. Auch hier wird die "alte" Masche wieder von der Nadel fallen gelassen und alles festgezogen.

Wie das mit dem Maschen genau aussieht, zeigt euch dieses Video:


(Hinreihe = Rechts / Rückreihe = Links)


6. ) Auswirkungen:

Ob ihr linke Maschen, rechte Maschen oder beides im Wechsel strickt, hat verschiedene Auswirkungen auf das Strickbild eures Modells.

Ausschließlich rechte oder linke Maschen führen zu so einem "krausen" Strickbild.
Die Farbe der Wolle ist nicht optimal, aber ich hoffe, ihr könnte erkennen, was ich meine. Die Maschen "liegen" flach in den Reihen. Das Strickbild ist auf beiden Seiten eurer Arbeit gleich.


Strickt ihr in den Hinreihen (also 1./3./.5. .............31. Reihe) rechte Maschen und in den Rückreihen jeweils linke Maschen bekommt ihr ein derartiges "glattes" Strickbild auf der vorderen Seite. Die Rückseite ist hingegen  so "kraus" wie oben auf dem ersten Bild

Dieses Muster eignet sich wunderbar für Modelle, die eine sichtbare Vorderseite und eine später nicht sichtbare Rückseite haben (Pullover, Kissenbezüge, Taschen. etc.) Für Schals finde ich es hingegen sehr ungeeignet, da man eben zwei verschiedene Seiten bekommt.



Um ein Strickbild zu bekommen, dass auf beiden Seiten gleich aussieht, trotzdem aber eine gewisse Struktur hat, könnt ihr das sog. "falsche Patent" stricken. Dieses Muster nehme ich eigentlich meistens für Schals.
Hierbei müsst ihr sichergehen, dass ihr eine ungerade Maschenanzahl angeschlagen habt.
Bei diesem Muster strickt ihr jeweils zwei Maschen rechts und zwei Maschen links im Wechsel.
Die letzte Masche (deshalb ungerade) macht ihr zu einer einfachen Randmasche.
Näheres dazu kommt weiter unten.


Eine weitere Kombination ist das sog. "Bündchenmuster", bei dem wie beim "falschen Patent" immer zwei Maschen rechts und zwei Maschen links im Wechsel getrickt werden. Der Unterschied besteht darin, dass das Bündchenmuster nur bei rundgestrickten Modellen (Socken, Mütze etc.) funktioniert.
Für uns ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch uninteressant, der Vollständigkeit halber habe ich es aber mal hier aufgenommen....

Natürlich gibt es noch viele weitere Muster, für den Anfang  soll diese kleine Auswahl aber genügen....


Winter-Schal:

Soooo.... Hausaufgabe für die nächste Stunde....

Kleiner Scherz am Rande, alles das, was ich euch oben erklärt habe, könnt ihr wunderbar für einen kuscheligen Winterschal zum Einsatz bringen.

Hierzu schlagt ihr zwischen 31 und 51 Maschen auf einer Nadel der Stärke 4 oder 5 an (abhängig von der Wolle...Ich orientiere mich bei diesen Angaben an "Bravo" von Kaufhof)
Nun beginnt ihr das "falsche Patent"  zu stricken.
2 rechts, 2 links, 2 rechts, zwei links.
Am Ende der Reihe müsstet ihr eine Masche übrig haben, die sog. "Randmasche".
Diese Randmasche dient dazu, dass ihr eine schöne saubere Außenkante bekommt. Sie wird nicht getrickt, sondern einfach nur abgehoben (von der linken auf die rechte Nadel gelegt).
Nun wendet ihr die Arbeit und strickt im gleichen Muster (2 rechts, 2 links.....) beginnend mit der ersten Masche, die eben noch eure ungestrickte Randmasche war, weiter. Am Ende kommt wieder eine Randmasche, die Arbeit wird gewendet und es geht wieder von vorne los.

Einfach oder?

Strickt so lange, bis der Schal die gewünschte Länge hat. (1,00-1,50m würde ich als Richtwert angeben)

Wenn ihr möchtet, könnt ihr an den beiden Enden später noch Fransen einarbeiten (wer nicht weiß wie das geht, kann mir gerne schreiben)

Fertig ist euer erster Schal.....


Hiermit möchte ich auch mit dem ersten Teil des Strick-Kurses enden. Ich hoffe, es hat euch gefallen, ihr habt alles verstanden (wenn nicht, bitte Bescheid sagen) und habt Lust auf mehr bekommen.
Im zweiten Teil würde ich euch gerne zeigen, wie man mit Nadelspiel und Rundstricknadeln runde Modelle strickt und euch eine Anleitung für kuschelige Wollsocken geben.

Ich hoffe, ihr habt Interesse daran?!


Viele Grüße







P.S. Bedenkt bitte, dass in diesem Tutorial verdammt viel Arbeit steckt. Falls ihr Anregungen oder Kritik zu diesem "Grundkurs  Stricken" habt, wäre ich euch sehr dankbar, wenn ihr sie mir per Kommentar oder Email zukommen lasst. Nur so, kann ich etwas verbessern....

Dienstag, 18. Oktober 2011

Glamour-Shopping-Week, meine Ausbeute

Es war mal wieder soweit, die Glamour-Shopping-Week stand letzte Woche fett im Kalender.
Nachdem ich meinem irritiert lachenden Besten erklärt habe, dass dieser "Begriff" keinesfalls eine Erfindung meinerseits ist, sondern dass es diese Shopping-Week ganz offiziell gibt, konnte ich mich ins Getümmel stürzen.
Allerdings haben mich Klamotten, Schuhe und Makeup dieses Jahr so gar nicht gereizt, zumal ich für den herbstlich/winterlichen Großeinkauf mal wieder einen Trip zu Primark plane....

Die 20% beim Idee-Kreativmarkt hingegen habe ich ausgiebig genutzt und richtig zugeschlagen:




























 Für den Adventskalender meines Vaters:
  • Fotokarton mit Sternenmuster
  • goldene Metallfolie
  • Dekosternchen
  • Adventskalenderanhänger
  • Schleifenband
  • Goldspray







Für den Adventskalender meiner Mutter:

  • Fotokarton Sternenmuster
  • Fotokarton Schneeflocken
  • Geschenkpapier Cremfarben
  • 3x silbernes Schleifenband








Für meinen Adventskranz :

  • Styropor - Kegel
  • Styropor -  Platte
  • Schleifenband rot







 Für sonstige Deko / einfach so:

  • Motivstanzer - Stern
  • Miniausstecher --> für eine super tolle schnell und einfache Weihnachts-Tischdeko
  • Transparentfolie pink/gold --> ein neues Gewand für meine Lichterkette
  • Papier/Pappen-Mix "Weihnachten"
 (nicht auf dem Bild: Deko-Wachsplatte in Grün)



Wie ihr seht bin ich schon sehr weihnachtlich unterwegs, allerdings finde ich das gar nicht so dramatisch. Die meisten Sachen wollte ich spätestens in 3-4 Wochen eh kaufen und mit 20% Rabatt macht der Kauf einfach direkt noch mal mehr Spaß.
Andere Sachen (wie der Motivstanzer) sind momentan bei Idee zusätzlich noch reduziert. Schnäppchen-Alarm!

Ihr könnt euch also freuen, ich habe massig neues Material für viele kreative Ideen.
Zu allen Sachen (Adventskranz, Tischdeko, Lichterkette...) wird es natürlich ausführliche Posts und Anleitungen geben. Besonders mit dem Thema "Adventskalender" werden wir uns schon in den kommenden Wochen etwas intensiver beschäftigen.
Ihr dürft gespannt sein.....


Habt ihr die Shoppingweek auch ausgenutzt oder dieses Mal einfach ignoriert?
Seid ihr so wie ich auch schon früh den Weihnachtsplanungen verfallen oder eher Last-Minute-Dekorierer?

Kreative Grüße

Sonntag, 16. Oktober 2011

Ein Sonntag im Herbst....



|Gesehen| Dani Lowinski Staffel 2.1  |Gehört| zu viel Geschrei für meine Nerven |Gelesen| Kerstin Gier - Die Patin |Getan| Gelernt, gearbeitet, geshoppt |Gegessen| (zu viel) Kinder Country |Getrunken| Vitamin C - Brausezeug |Gedacht| Die besten Ideen nützen nichts, wenn man keine Zeit zur Umsetzung hat.  |Gefreut| über die täglich wachsende Zutraulichkeit meines kleineren Wellis <3 |Geärgert| über unkoordinierte Kollegen, unverschämte "Kunden" und über viel zu viel für eine einzige Woche |Gewünscht| Mal einen kompletten Tag ohne Verpflichtungen und Termine zu haben |Gekauft| Einiges im Rahmen der Glamur-Shopping-Week (Post kommt!), 2 Lacke aus der "Remix your Style" - LE von Essence und Abschminktücher |Geklickt| Blogs, Amazon und MySurvey |Gestaunt| ....in dieser katastrophalen Woche einfach über nichts mehr :D


Ein schönes Restwochenende wünscht euch



Samstag, 15. Oktober 2011

Deko für den Herbst

Hallo ihr Lieben,
da langsam aber sicher der Herbst Einzug hält, dank eines goldenen Oktoberwochenendes aber das Wetter alles andere als herbstlich-schmuddelig-nass ist, bietet es sich an, die diesjährige Herbstdeko in Angriff zu nehmen.
Den Anfang macht ein recht einfacher aber effektvoller Tischschmuck:


Material:
  • Rustikale geflochtene Unterlage aus Bambus o.ä. gibts z.B. bei IKEA
  • bunte Herbstblätter
  • Nüsse
  • Maiskolben
  • Granatäpfel
  • Igelfigur
  • Ilex-Zweig
Wie ihr seht, eine Deko, die relativ schnell gemacht ist und doch wunderbar herbstlich aussieht oder was meint ihr?
Habt ihr auch schon herbstliche dekoriert oder springt ihr von Sommerdeko direkt zu Halloween oder Weihnachten weiter?

Herbstliche Grüße

Freitag, 14. Oktober 2011

Individuelle Geburtstagskarte

Hallo ihr Lieben,

im Anschluss an die Baby-Geschenkverpackungs-Bastelaktion (woooohooo welch ein Wort) war ich noch so in Fahrt, dass ich schnell eine passende Geburtstagskarte für die werdende Mama gemacht habe.
Abgerundet und perfekt macht mich einfach glücklicher ;)


Material:

  • Tonkarton / Cremefarben
  • Packpapier / Braun (--> als Verbindung zum Geschenk)
  • Schere mit Wellenmuster
  • Dekoblümchen
  • Bastelglitter
  • Flüßigkleber
Anleitung:

 Schneidet zunächst mit einer normalen Schere aus eurem Tonkarton eine Karte aus (ca. doppelte Größe einer Postkarte) und faltet sie in der Mitte gut zusammen.
Aus dem Packpapier schneidet ihr nun eine Banderole aus, die quer über eure Karte gelegt werden kann. (Abstand jeweils 6 bzw. 4 cm nach oben bzw. unten)



Dieser Banderole verpasst ihr mit einer Musterschere eine schönere Struktur (Wellen/Zickzack..)
Anschließend zeichnet ihr einen Schriftzug vor (z.B. "Herzlichen Glückwunsch") und fahrt die Linien mit Flüßigkleber nach. Auf den noch feuchten Kleber streut ihr ausreichend silbernen Bastelglitter (Vorsicht: Sauerei!!!!!) und lasst alles gut antrocknen. Natürlich kann man auch fertigen Glitzerkleber nehmen, allerdings finde ich den Effekt mit meiner Version einfach schöner und deckender, weil viel mehr Glitzer auf dem Kleber hängen bleibt, als in fertigem Glitzerkleber enthalten ist.



Klebt die Banderole auf eure Karte und setzt noch 4 Dekoblümchen als Schmuck in die linke obere und rechte untere Ecke.

(Vergesst anschließend nicht, eventuelle Bleistiftlinien zu entfernen. Meine sind natürlich alle weg. Die Fotos sind nur im Eifer des Gefechts schon vorher entstanden ;) )


Wie findet ihr die Karte?

Macht ihr manchmal auch Glückwunschkarten und ähnliches selbst oder kauft ihr sie lieber passend zum Anlass oder zum Geschenk?

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Verpackung für das Baby- Geschenk

Hallo ihr Lieben,

gestern habe ich euch ja davon berichtet, dass ich sowas wie Tante werde und euch das erste Babygeschenk an die werdende Mama gezeigt.
Natürlich kam das Geschenk auch in der passenden Verpackung daher....



Material:

Anleitung:
Schlagt zunächst die Geschenkekiste in Packpapier ein. (Es sei denn, eure Geschenkekist ist so schön, dass man sie peinlichkeitsfrei vorzeigen kann ;) )
Stanzt aus dem Tonpapier ca 10 Bärchen pro Farbe aus und klebt sie auf euren Karton.
Bindet aus dem weißen band eine kleine Schleife und klebt sie ebenfalls auf den Deckel.
Bettet nun euer Geschenk mittels Seidenpapier o.ä. im Inneren und schon ist die perfekte Außendarstellung gewährleistet ;)


Wie gefällt euch die kleine Babyverpackung?

Zauberhafte Grüße

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