Montag, 29. August 2011

T-Shirts gestalten - Fragen & Antworten

Ich grüße euch!

Nachdem ich euch *hier* meine Shirts gezeigt habe, die unter dem ersten Eindruck von Nevios neuem Album Berlino entstanden sind, kam hier und da der Wunsch, dass ich doch ein Tutorial schreiben oder zumindest ein paar Fragen beantworten soll.

Auf meine Bitte hin, mir doch konkrete Fragen zu stellen, kam leider keine einzige, aber das hatten wir ja bereits ausreichend diskutiert.

Nun möchte ich hier für euch aber ein paar Facts sammeln, die euch vielleicht weiterhelfen.
Solltet ihr dann immer noch Fragen haben, stellt sie bitte unter diesen Post, ich werde die dann nachträglich entsprechend einbauen und beantworten.

1. Welche Shirts kann man benutzen?
Da es meine ersten selbstgemalten Shirts waren, habe ich bisher nur begrenzte Vergleichmöglichkeiten.
Alle Shirts, die ich euch in dem damaligen Post gezeigt und auch bei weiteren Motiven in der letzten Zeit verwendet habe, sind von H&M aus dem aktuellen Angebot. Die Stoffe variieren dabei allerdings von Stretch zu Baumwolle und zurück. Besondere Unterschiede im Farbverhalten habe ich bisher nicht feststellen können.
Gleiches gilt für Herren Shirts aus der L.O.O.G -Reihe, die ich anderweitig schon mal verarbeitet habe.
Aber auch einfache Baulwollshirts von C&A kann man durchaus verwenden.

An eurer Stelle würde ich für erste Versuche günstige Shirts (bei H&M seid ihr ja schon für 5€ dabei) verwenden, damit das Ärgernis nicht so groß ist, wenn es dann doch schief geht)


2. Wie erstelle ich meine Motive/ Vorlagen?

Im Bastelgeschäft eures Vertrauens, aber auch in Baumärkten bekommt ihr vorgefertigte Schablonen mit teils ganz hübschen Motiven, die ihr ganz einfach auf euer T-Shirt kleben könnt.
Da solche Vorlagen für mich sinnlos waren, da ich ja ganz individuelle Motive im Zusammenhang mit den Songtiteln haben wollte und weil mit 6-9€ pro Vorlage irgendwie zu teuer waren, habe ich improvisiert.

Im Schreibwarengeschäft gibt es selbstklebende Klarsichtfolie für um die 2,50€, zusammen mit einer Motivvorlage, die ich am Computer erstellt habe, konnte ich meine Schablonen ganz einfach selbst herstellen.

Hierzu druckt ihr einfach euer Motiv aus, legt es unter eure Folie (natürlich zieht ihr die Folie vorher nicht von ihrem Schutzpapier ab....macht ja sonst wenig Sinn ;) )
Achtet darauf, dass ihr die Folie auf die richtige Seite legt. Sie sollte so liegen, wie sie später auch auf dem Shirt liegen wird, also Schutzpapier nach unten.
Übertragt nun mit einem Edding oder (bei feineren Motiven) mit einem Kugelschreiber/Fineliner das Motiv auf die Folie und schneidet anschließend die Konturen, die später farbig sein sollen mit einer kleinen Schere aus.

Anschließend könnt ihr die Vorlage genau wie die aus dem Baumarkt auf euer Shirt kleben und loslegen.




3. Warum brauche ich eine Schablone?

Ihr braucht nicht unbedingt eine Schablone, ich würde es aber aus Erfahrung nur empfehlen.
Durch die Schablone stellt ihr sicher, dass die Kanten eures Motivs/eurer Schrift usw. auf jeden Fall glatt und präzise verlaufen und die Farbe dort bleibt wo ihr sie haben wollt.
Wenn ihr so fit seid, dass ihr euch zutraut die Motive alle aus der Hand zu malen, dann habe ich wirklich Respekt vor euch. Ich habe das mal versucht, als ich Hälfte Boxershorts bemalt habe, das Ergebnis spricht für sich:
Man muss allerdings dazu sagen, dass die Shorts absichtlich im lockeren Street(???)-Style gestaltet werden sollte. Es sollte also durchaus erkennbar sein, dass sie gemalt wurde. Trotzdem waren mir die Ränder am Ende zu franselig und die Fahne etc. zu unpräzise.


4. Was mache ich bei mehrfarbigen Motiven?
Das kommt ganz darauf an, wie die zwei (oder mehr) Farben aufeinander treffen bzw. ob ihr eine Schablone benutzt oder mehrere Teile.

 Bei dieser Kombination habe ich nur eine Schablone benutzt (für die Buchstaben) Nachdem die blaue Farbe getrocknet war, konnte ich die Buchstaben abziehen und mit Silber ausmalen.
Natürlich hätte ich das Negativ der Buchstabenschablone auch komplett über das getrocknete Blau kleben können (also mit 2 Schablonen arbeiten können) aber soooo zittrig bin ich dann doch noch nicht.




Bei diesem Shirt trafen hingegen zwei Schablonen aufeinander. Zum einen die blaue Skyline und zu anderen der Schriftzug "Ci vediamo".
Das Problem war die Überlappung des Fernsehturms mit der Schrift, da die Spitze des Turms das "i" der Schrift ersetzen sollte.
Hier musste mit mehreren Teilschablonen gearbeitet werden.
Das hört sich schlimmer an als es ist. Im Zweifel macht ihr von euerer Druckvorlage mehrere Schablonen, die ihr jeweils entsprechend der gewünschten Farbe unterschiedlich ausschneidet.


5.) Welche Farbe benutzt man am besten?
Eine große Auswahl bezüglich der Farben bzw. der herstellenden Firmen gibt es (zumindest in meiner Gegend) nicht. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen den Farbbeschaffenheiten.
Insgesamt kostet die Farbe je nach Beschaffenheit zwischen 3,50€ und 5€.
Zu unterscheiden ist zwischen Farben für dunkle und helle Stoffe und Metallic-Farben.
Die Eigenschaften der ersten Beiden dürften klar sein, Metallic-Farben hingegen eignen sich für beide Stoffarten, sind dementsprechend aber auch die teuersten.
Allerdings habe ich festgestellt, dass Farben für dunkle Stoffe auch auf hellen wunderbar anzuwenden sind. Wenn man Glück halt, gilt dies auch umgekehrt für Hell-Stoff-Farben auf dunklem Grund, aber darauf würde ich mich nicht immer verlassen.
Wenn ihr nicht ganz dringend jetzt sofort ein Shirt malen müsst, dann empfiehlt es sich, die Augen offen zu lassen. OBI hatte beispielsweise Ende Juli eine Rabattaktion bzgl. der Farben, bei der man teilweise bis zu 50% sparen konnte.
Ansonsten kann ich immer nur die Monatsangebote und Sale-Aktionen der Bastelgeschäfte empfehlen.

6.) Brauche ich spezielle Pinsel?
Ob man sie braucht und ob es spezielle Pinsel gibt, weiß ich nicht. Ich brauchte keine, sondern habe ganz simple dicke und feine Borsten und Haarpinsel aus meinem Pinselfundus genommen. Wer nicht auf einen so reichen Vorrat zurückgreifen kann, der macht aber auch mit einfachen Pinsel aus dem Wassermalkasten nichts falsch.

7.) Kann ich die Farbe pur verwenden oder muss ich sie verdünnen?
Zunächst kommt das wieder auf das Motiv und die gewünschte Intensität an.
Unverdünnte Farbe ist meist dickflüssiger (besonders die Metallic-Farben), deckt so zwar schneller, lässt sich aber meiner Meinung nach auch schwerer auftragen und bildet uunter Umständen nach dem trocknen komische Ränder an der Schablonenkante.
Mit etwas Wasserverdünnung macht man meiner Meinung nach keinen großen Fehler.
Einfach 1 Teil Wasser zu 2-3 Teilen Farbe auf einen Pappteller o.ä. geben.

8.) Brauche ich einen Schutz zwischen Vorder- und Rückseite und wenn ja, welchen?
Notwendigkeit ist auch hier wieder Ansichtssache. Allerdings würde ich es besonders bei verdünnten Farben und hellen Stoffen empfehlen.
Besonders großen Aufwand habe ich nicht betrieben, sondern lediglich ein Stück Pappe aus einem Versandkarton auf die passende Größe geschnitten und in das Shirt gesteckt, so dass Vorder- und Rückseite voneinander getrennt wurden.

9.) Wie fixiere ich die Farbe?
Nachdem die Farbe gut getrocknet ist (am besten über Nacht) fixiert ihr sie entsprechend der Anleitung auf dem Töpfchen mit dem Bügeleisen. Laut Anleitung geht es wohl auch im Backofen, das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert, sollte jemand damit Erfahrung haben, wäre es nett, wenn er sie mit uns teilt.


10.) Muss ich sonst noch etwas beim Malen beachten?
Ein letzter Tipp von mir wäre das Fixieren des Shirts auf dem Fußboden oder Tisch. Vor Beginn habe ich das Shirt jeweils auf einen Müllsack gelegt und beide mittels Klebekrepp befestigt. Achtet bei dem Shirt darauf, dass ihr es etwas spannt, so dass keine Falten entstehen und ihr bequem malen könnt.

Ich hoffe, diese Top 10 konnten euch weiterhelfen.
Sollten wie gesagt noch weitere Fragen bestehen, wäre es super, wenn ihr sie als Kommentar unter diesem Post stellen würdet, damit ich sie einbauen und für alle beantworten kann.

Viele Grüße und einen guten Wochenstart


Sonntag, 28. August 2011

Urlaubsrezepte - Barsch mit Mandelkruste und Pfirsichen

Hallo ihr Lieben,

wie versprochen zeige ich euch ein paar Rezepte, die meine Hälfte im Urlaub mit den vielen frischen Zutaten von den örtlichen Märkten gezaubert hat. 
Den Anfang macht zum Wochenend-Ausklang:


Barsch mit Mandelkruste und Pfirsichen



Zutaten für 2 Personen
  • 500g Barschfilet
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100g geröstete Mandeln
  • 1 EL Petersilie
  • Olivenöl
  • EL Butter
  • Zitronensaft
  • Salz
  • Mehl
  • 250g Reis
 
 
Zubereitung:
 
Reis mit ausreichend Wasser aufsetzen und garen.
Fisch abspülen säuern und salzen mehrfach in Mehl wenden. 
Knoblauch, Mandeln Petersilie zu Brei stampfen und diesen in 2 Esslöffeln Öl und einem Esslöffel Butter und etwas Zitronensaft kurz anschmoren.
 
Butter in der Pfanne zergehen lassen und etwas Zucker mit  kräftigen Rührbewegungen karamelisieren. Pfirsich-Stückchen dazugeben und unter ständigem Rühren erhitzen bis sie vom Zucker umgeben sind.
Fisch 3 min pro Seite in  Öl ausbraten und die Paste unmittelbar vor dem Servieren aufstreichen.
 
Tipp: 
 
Falls ihr zum Stampfen keinen Mörser im Haus habt, packt die Zutaten für die Paste einfach in Plastikbeutel und haut mit einer Pfanne oder einem Topf kräftig drauf.
Lasst es euch schmecken!
 
Ein schönes Restwochenende wünscht euch 
 

Samstag, 27. August 2011

Sommerfeeling

Hallo ihr Lieben,

nachdem mich das deutsche Schmuddelwetter schon kurz nach meiner Ankunft in seiner vollen Pracht begrüßt hat und ich am liebsten sooofort wieder zum Flughafen gefahren wäre, bin ich nun mittlerweile wieder halbwegs in der Heimat angekommen.
Die Koffer sind ausgepackt, die Waschmaschine läuft und das Chaos wird weniger.
Um nicht in eine komplette "Nach-Urlaubsdepression" zu verfallen, habe ich mir vorhin mal ein paar Ulraubsfotos angeschaut und möchte sie mit euch teilen.
Vielleicht bekommt ihr bei dem tristen und nassen Grau ja wenigstens ein paar Sekunden "Südliches Flair".


Wie es sich für arme Studenten gehört, sind Hälfte und ich natüüüürlich mit Rumpel...ähm RyanAir geflogen. Und wie jedes Mal schwören wir uns, dass wir uns das nicht mehr antun (v.a. nicht, wenn wir mal groß sind und reich)
Seid ihr schon mal mit RyanAir geflogen? Eine Katastrophe, wenn ihr mich fragt. Ich fühle mich jedes Mal wie mitten in der Schaltzentrale eines Shopping-Senders. Hälfte hat die Theorie aufgestellt, dass die Lautsprecherdurchsagen bzgl Verkauf von Sinnlosigkeiten und Essen so gezielt durchgeführt werden, dass man gar keine Chance hat einzuschlafen bzw. eine annehmbare Schlafphase zu erreichen.
Neuste Schikane vor dem Abflug ist übrigens die Gepäckkontrolle. Jedes Handgepäckstück wird nun unter die Lupe genommen und bekommt nach bestandener Prüfung ein Bändchen, dass es mit an Bord darf.
Lustiger Weise wurden allerdings Taschen, die bei weitem kleiner waren als mein Rollkoffer gesondert geprüft und gemessen, während ich unbehelligt ein Bändchen bekam.
Versteh es wer will....



In Spanien haben wir es uns dann richtig gut gehen lassen, waren oft auf örtlichen Märkten und haben Obst und Gemüse ganz frisch von den Bauern gekauft. Den Luxus jeden Morgen frisch gepressten O-Saft zu trinken, hätten wir uns zu Hause sicher nicht gegönnt.
Häfte, der ja sehr gerne kocht, war natürlich im Paradies. Fisch und Gemüse ganz frisch und super günstig. In den nächsten Tagen werde ich euch ein paar Urlaubs-Rezepte zeigen. Lecker wars.... ;)



Ich möchte euch gar nicht zu sehr mit ellenlangen Texten aufhalten, sondern lasse lieber ein paar weitere Bilder sprechen:







 


Mir hat der Urlaub wirklich sehr sehr gut getan und es ist doch erstaunlich, wie gut man ohne Handy, Internet und Fernseher und vor allem oooohne super viel Schminke und Kosmetikkram leben kann.
Deshalb (und angesichts der Tatsache, dass ich vor meinem Urlaub so viel Geld bei dm gelassen habe, dass ich mir schon wie ein Anteilseigner vorkam) habe ich beschlossen, dass der kommende September mein ganz persönlicher "Aufbrauch-Monat" wird.
Am 01.09. geht es los und ich werde versuchen erst alle Sachen aufzubrauchen, bevor ich mir etwas neues kaufe. 40€ pro Monat müssen nämlich nun wirklich nicht sein.

Genauso wird es wohl Facebook an den Kragen gehen. Nach 15 Tagen ohne Nachrichten, Gefällt mir - Buttons und Chat bin ich mehr denn je davon überzeugt, dass dieses Ding mich nur von wichtigeren Sachen ablenkt. Daher wird der September ebenfalls zum Facebook-Verzicht-Monat erklärt.
Mal sehen ob ich es durchhalte.Wenn, dann bin ich mir seeeehr sicher, dass ich meinen Account ganz löschen werde....

Da ihr mich in der Vergangenheit des öfteren darauf angesprochen habt, habe ich mich mal näher mit dem Thema Dawanda auseinander gesetzt und darf euch mitteilen, dass ich ebenfalls im September dort meinen eigenen Shop eröffnen werde.
Näheres dazu aber erst, wenn es spruchreif ist.

Viele Grüße




Freitag, 26. August 2011

......Seid ihr noch da?

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich zurück!
Seit gestern bin ich wieder in Deutschland und wenn ich gaaaaaanz ehrlich bin, würde ich den Koffer am liebsten zu lassen und direkt wieder zum Flughafen fahren.
Wer wird es mir verübeln, wenn der erste Eindruck von Deutschland ein krääääftiger Regenguss ist?!

Wie ihr sicher bemerkt habt, habe ich das Internet in den letzten 2 Wochen Internet sein lassen und kaum einen Finger auf die Tastatur gesetzt. Ich hoffe, ihr seht mir das nach, Urlaub muss eben auch mal sein.

Gut erholt komme ich aber nun mit vielen neuen Ideen und Projekten zurück. (ich sag nur Dawanda..... ;) ) und habe euch einiges zu berichten.

Bevor ich mich in den kommdenen Tagen in Details und Fotos verliere, möchte ich erstmal etwas loswerden:

Liebe Nani, liebe Lilly:


.....zu euren Hochzeiten! Ich hoffe, ihr hattet beide einen wunderschönen Tag und flittert nun kräftig!

Nun packe ich dann wohl oder übel den Koffer doch mal aus und versuche wieder komplett in Deutschland anzukommen.

Bis morgen!

Liebe Grüße






Dienstag, 9. August 2011

Ab in den Süden....

So meine Lieben, hiermit möchte ich mich erstmal bei euch verabschieden. Morgen früh sitzen meine Hälfte und ich im Flieger Richtung Sonnenschein auf der Suche nach Wärme, Erholung und Ruhe.


Zwar werde ich vor Ort die Möglichkeit eines Internetzugangs haben, allerdings habe ich mir selbst das Ziel gesetzt, diesen so selten wie möglich zu nutzen.
Ob und wie viel ich bloggen werde, vermag ich jetzt noch nicht sagen. Sollte es etwas Spannendes zu erzählen geben, dann werde ich meinen Mund natürlich nicht halten.

Ansonsten wünsche ich euch zwei stressfreie und gute Wochen und meinen beiden Bräuten Nani und Lilly eine wunderschöne Hochzeit. Ich denke an euch!

Liebe Grüße


[ Geschenke - Special ] Kochbuch zur Hochzeit.

Hallo ihr Lieben,

wie ihr in zahlreichen verzweifelten Posts über Outfit, Schuhe, Schmuck etc. mitbekommen habt, hat Hälftes Schwester geheiratet.
Vergangene Woche war dann endlich der große Tag. Ein paar Worte zur Feier und ein paar Bilder habe ich ja *hier* schon vorgeführt.

Das frischgebackene Ehepaar bekam neben einem Gästebuch (von der Brautmutter) auch ein selbstgestaltetes Kochbuch, in dem jeder Hochzeitsgast für eine Seite verantwortlich war.
Der Gestaltung sowie der Rezeptauswahl waren dabei gar keine Grenzen gesetzt.

Jeder Gast soll dabei (s)ein (Lieblings-)Rezept beisteuern und die Rezeptseite individuell gestalten.


Ihr könnt euch vorstellen, dass dieses Geschenk meinen Ehrgeiz geweckt hat, denn wenn ich mit irgendwas auf dieser Hochzeit punkten konnte, dann mit Kreativitäten.
(okay, letztlich habe ich mich vor der ganzen musikalischen Hochzeitsgesellschaft zum Obst gemacht, als ich talentfrei, aber leidenschaftlich "Verdammt ich lieb dich" von Matthias Reim während einer Karaoke-Session zum Besten gegeben habe. Aber das war von, "mit Stärken zu punkten" weiiiiit entfernt.)

Letztlich habe ich mich für ein Risotto-Rezept entschieden, welches mir bei dem Bräutigam aufgrund seiner Liebe zu Risotto direkt ein paar Pluspunkte eingebracht hat.


Ein besonderes kulinarisches Highlight stellt das Rezept an sich sicher nicht dar, aber ich werde ja hier auch nicht fürs Kochen bezahlt, sondern fürs Basteln.
 ;)

Das Papier für die kleinen Karten ist noch von Hälftes Schatzsuche übrig geblieben (man soll ja nichts wegwerfen...)


Hälfte hat sich natürlich auch Mühe gegeben (nachdem er sich bei mir Rat geholt hat *hust*) und das Thema "Toskana" (das Reiseziel seiner Jugend) mit einem italienischen Nudelsalat aufgeriffen.



Leider habe ich es nicht geschafft, die restlichen (teils auch super schönen) Seiten des Buches zu fotografieren. Schon beim Ablichten von Hälftes Seite und dem Cover wurde ich etwas skeptisch beäugt, deshalb habe ich es dann auch mal gut sein lassen.....

Was haltet ihr von der Idee?
Ich muss sagen, ich bin ein bisschen stinking, dass es nicht meine Idee war,  aber wie sagt man im Rheinland so schön? "Man muss auch jünne künne" ;)

In diesem Sinne....


Montag, 8. August 2011

Meckerei am frühen Morgen

Hallo liebe Leser,
heute möchte ich die Woche mal mit etwas Meckerei beginnen und mal ein paar Dinge ansprechen, die mir auf der Seele brennen.
Sollte der eine oder andere Leser sich von so viel Ehrlichkeit genötigt fühlen, mich zu verlassen, dann werde ich das wohl oder übel akzeptieren, auch wenn es ich nicht nachvollziehen kann.

Ehrlich gesagt, fühle ich mich gerade ein bisschen wie das "Entertainment- Vieh", dass am laufenden Band Infos ohne eigene Aktion auspucken muss.
Das will ich aber nicht sein!

Mir ist schon klar, dass ich nicht zu jedem noch so kleinen Post hunderte von Kommentaren erwarten kann, allerdings verstehe ich manche "Phänomene" auch absolut nicht.

Zu einem Post kommen mehrere Anfragen (und teils auch Mails an die Blogadresse), ob ich ein Tutorial machen, die Herstellung erklären und Fragen beantworten könne.

Das mache ich natürlich sehr sehr gerne.
Besonders, weil die Themenfindung eines Kreativbloggers in meinen Augen doch etwas komplizierter ist, als die eines Bloggers mit den Themen Beauty etc.
Ich kann nicht eben zu dm gehen, was kaufen und schon habe ich Stoff für drei neue Posts.
Beautyblogger unter euch Lesern fühlen sich jetzt bitte nicht dumm von der Seite angemacht, die obige Aussage ist eine Wertung, sondern nur eine Feststellung.

Bitte ich dann meinerseits meine Leser, mir zu besagtem Thema konkrete Fragen zu stellen, die ich dann für einen Post sammel und dort zusammen mit Tipps & Tricks beantworten werde, da ich mit Sicherheit meiner Erfahrung auf dem besagten Gebiet andere Dinge als problematisch empfinde, als der Leser, der gerade damit anfangen möchte, kommen exakt NULL Kommentare (Fragen etc.)

Natürlich bin ich als Blogger in gewisser Weise "vorleistungspflichtig" und ich bin ehrlich über jeden Kommentar glücklich und freue mich über jegliche Art von Aufmerksamkeit für das, was ich schreibe.
Aber wenn ich um etwas bitte und euch nach etwas frage, dann würde ich mich freuen, wenn ihr dem auch in irgendeiner Form nachkommen würdet.
Schließlich komme ich eurer Bitte nach Tutorials etc. ja früher oder später ebenfalls nach.
(@Nani: Das Tutorial zum Geschenkeverpacken habe ich  nicht vergessen....kommt alles nach meinem Urlaub ;) )

Ich hoffe, ich habe euch mit meinem kleinen Statement nicht verschreckt und wünsche euch dennoch einen guten Start in die Woche.

Viele Grüße

Sonntag, 7. August 2011

Rheinland, Ruhrpott, Brandenburg und zurück...

Hallo ihr Lieben,

und ein besonderes Haaaaaaaaallo an meine neuen Leser. (Da ist man mal vier Tage nicht da und schon wird die 130er-Marke geknackt. Ick freu mir! )

Die gute Nachricht vorweg: Ich bin wieder da ;)

Allerdings hat mich die Woche auch ganz schön geschafft. Habe gerade meine kleine Reise zusammengerechnet und komme auf ganze 1700km in gerade mal vier Tagen.


Dienstag machte Nevio mit seiner derzeitigen Promotion-Tour in Dortmund Station, was ich mir natürlich nicht entgehen lassen konnte. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich auch keinen der vielen Kilometer Anfahrt bereut habe.
Meine persönlichen Errungenschaften behalte ich für mich, aber meine "Aufklärungsarbeit" in Sachen Nevio möchte ich heute vorerst mit einem kleinen Video aus Dortmund beenden.
Ansehen, erfreuen und überzeugt werden ist das Motto, also auf auf auf....


(die Video-Qualität musste leider etwas zurückgefahren werden, da sonst ein Upload so gut wie unmöglich gewesen wäre, aber das wesentliche ist erkennbar und hörbar geblieben, finde ich ;) )



Mittwoch gings dann in aller Frühe zur Hochzeit von Hälftes Schwester und ich muss sagen, ich wurde schöööön "verarscht" ;)
Die Hochzeit war nicht in Berlin, sie war auch nicht in der Nähe von Berlin, sie war iiiirgendwo im Nirgendwo ohne Bahnverbindung, befestigte Straßen und Handynetz.
Bevor der Eindruck entsteht, dass ich kommunikationsmittelabhängig bin.....ich fand es eigentlich ganz schön mal nicht erreichbar zu sein und das Internet Internet sein zu lassen.

Insgesamt war es aber eine schöne urige Veranstaltung in einer (auf den zweiten Blick) wirklich sehr passenden Location.
Allerdings will ich euch nicht mit meinem Gequassel aufhalten, ich lasse lieber ein paar Bilder von der Feier erzählen:









und natüüüürlich gibts auch ein paar Bilder von der Braut




und vom Bräutigam....


kleiner Spaß...das ist natürlich nicht der Bräutigam, sondern der Hund des frisch gebackenen Ehepaares.




Samstag warte dann noch ein Besuch bei Kaya Yanar auf Hälfte und mich.
Vorher wollten wir uns mal etwas gönnen und haben einen kurzen Zwischenstopp bei "Yogout" gemacht. Frozen Jogurt klang ziemlich vielversprechend und da der Laden sehr voll war, schien es sich ja auch zu lohnen. Das Konzept des Ladens ist einfach, man "zapft" sich gefrorenen Jogurt in einer von 5 oder 6 Geschmacksrichtungen, wählt eines oder mehrere Toppings aus und bezahlt.
Die Auswahl ist relativ groß, genauso wie die Töpfe...und da wäre auch schon der Haken. Leider sind die Preise nirgends ausgeschildert. Abgerechnet wird nach Gewicht, wie viel mal pro 100g bezahlt, weiß ich allerdings bis heute nicht. Mir fiel es wirklich schwer, abzuschätzen, ob ich nun eine große (teure) Portion hatte oder nicht. Hälfte und ich haben letztlich für unsere zwei Töpfe knapp 13€ bezahlt. Im Hinblick auf die Menge ging der Preis im Grunde in Ordnung, als ich dann aber feststellen musste, dass mein "Jogurt" von der Konsistenz und vom Geschmack her nichts anderes als Vanillie-Eis war, war ich dann doch enttäuscht. Denn das hätte ich (inkl. ähnlichem Topping) in der Eisdiele um die Ecke auch billiger haben können.
Ob ich dem Laden eine zweite Chance gebe, weiß ich noch nicht. Derzeit würde ich ihn nur empfehlen, wenn man zu viel Geld hat, mit dem man nichts anzufangen weiß.

Wirklich gelohnt hat sich danach aber der Besuch bei Kaya Yanar. Als das Programm nach 2,5 Stunden und einigen Zugaben endete, war ich wirklich traurig. Ich hätte ihm locker noch weitere 3 Stunden zuhören können. Falls ihr die Gelegenheit bekommt, ihn live zu sehen, solltet ihr sie nutzen. Es lohnt sich....

Nun muss ich schauen, dass ich heute noch den einen oder anderen kreativen Auftrag bearbeitet bekomme, denn Mittwoch geht meine Reise schon wieder weiter und mein wooooohlverdienter Urlaub steht an.

Ich wünsche euch noch ein schönes Restwochenende

Dienstag, 2. August 2011

DIY - Haarspangen oder "ich geh mit dir, wohin du willst......"

Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für eure lieben Worte zu meinen Shirts. Es freut mich, dass sie euch gefallen.
Chef-Designer von Nevios Onlineshop bin ich zwar noch nicht geworden, aber was nicht ist..... ;)

Ein Tutorial zu schreiben, wäre für die geringen Handgriffe doch etwas übertrieben, aber ich werde eurer Bitte natürlich trotzdem nachkommen und versuchen ein paar Tipps & Tricks zu sammeln und sie euch zu verraten.
Ansonsten würde ich euch bitten, mir doch einfach konkrete Fragen zu stellen (per Kommentar oder Mail) und ich versuche sie dann in diesem Beitrag zu beantworten.

Nun aber zu meinem eigentlichen Thema heute....

Nach dem großen Drama um mein Hochzeitsoutfit blieb letztlich nur noch ein Problem zu lösen.

Das meiner Frisur.....

Im Probelauf sahen meine Haare im Grunde gut aus, konnten mich aber nicht überzeugen, da ich leider nicht in der Lage bin, mir so eine Frisur selbst auf den Kopf zu zaubern.
Deshalb mussten andere Spangen her.

Da ich naaaaaaatüüüüüüürlich wieder etwas ganz Spezielles im Kopf hatte, was ich naaatüüürlich wieder nicht im Laden gefunden habe, musste ich wieder selbst Hand anlegen. (Ja das Leben ist manchmal anstrengend ;) )


Rausgekommen ist folgendes:


Material:
  • Haarspangen von dm
  • Essence NailArt Steinchen
  • Pinzette

Anleitung:

Setzt zunächst pro Blütenblatt eines der großen Steinchen auf die Blütenspitze und dürckt es gut fest.

Anschließend setzt ihr in den blütenkelch ebenfalls ein Steinchen pro Blatt. Versucht die Steinchen so tief wie möglich (aber trotzdem noch sichtbar zu platzieren.

Das wars......

Mir gefallen sie direkt viel besser und ich habe eine berechtigte Hoffnung, auf der Hochzeit eine halbwegs hübsche Frisur hinzubekommen.

Nach einem ereignisreichen und stressigen Wochenanfang verabschiede ich mich nun bis zum Wochenende. Nevio hat es tatsächlich geschafft, mich dazu zu motivieren, entgegen meiner grundsätzlichen Abneigung gegen diese Stadt, heute nach Dortmund zu fahren. (Leser aus DO. bitte nicht persönlich nehmen. Ich kann die Stadt einfach aus den verschiedensten Gründen nicht ab....und bevor Gerüchte entstehen: Nein, ich bin kein Schalke-Fan ;) )

Morgen früh mache ich dann mit Hälfte auf den Weg nach Berlin zur besagten Hochzeit.

Ich wünsche euch eine gute Woche und sage erstmal "TSCHÖÖÖÖ".

Viele Grüße

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...