Sonntag, 18. Februar 2018

[Sweet Sensations] Low Carb Quark-Auflauf mit Beeren

Es ist Sonntag und es ist Zeit für etwas Süßes oder nicht? 
Die Fastenzeit hat zwar begonnen, aber mit ein paar Tricks und Kniffen müssen wir trotzdem nicht gänzlich auf unsere Sonntagssüß verzichten.


Quark-Auflauf mit Beeren:


Ich kämpfe in meinem Haushalt ja ganz oft gegen die Vorurteile männlicher Art, dass all die schönen Lowcarb-Gerichte und Rezepte nicht schmecken, weil ihnen ja "etwas fehlt". Doch davon lasse ich mich natürlich nicht beirren und probiere weiterhin fleißig aus.
Was soll ich sagen, heute habe ich tatsächlich mal einen Treffer gelandet und möchte das Rezept natürlich gerne mit euch teilen.



Zutaten:
  • 500g Magerquark
  • 250g Naturjogurt fettarm
  • 1 Päckchen Vanillearoma
  • 30g brauner Zucker
  • frische Beeren


Mischt zunächst den Quark und den Jogurt zu einer glatten Massen, bevor ihr den Zucker und das Vanillearoma unterrührt. Lasst euch etwas Zeit beim Rühren, damit der Zucker sich schön auflösen kann und den der Geschmack sich über die gesamte Masse entfaltet.

Gebt die glatte Masse anschließend in eine Backform, verteilt die Beeren gleichmäßig und drückt diese etwas ein. 
Nun muss der Quarkauflauf für ca. 40-45min bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) in den Ofen. 

Tipp: Schaut zwischenzeitlich mal nach ihm. Falls er zu dunkel wird, solltet ihr ihn abdecken, damit eure Beeren nicht verbrennen.



Habt einen schönen Sonntag und lasst es euch schmecken.



Mittwoch, 14. Februar 2018

[All about the books] Marie Adams - Glück schmeckt nach Popcorn

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Was ist Glück?
Ich glaube letztich definiert das jeder von uns ein wenig anders. Für mich ist es auf jeden Fall auf irgendeine Art und Weise schon Glück, dass ich mal wieder die Zeit gefunden habe, ein Buch zu lesen und nun darüber schreiben kann. Stressig waren sie, die letzten Wochen und Monate, aber ich hoffe, dass ich nun endlich wieder mehr Zeit und Energie in All about the books und meinen kleinen Blog stecken kann.

Das erste Buch, das ich 2018 beendet habe, möchte ich euch heute vorstellen.


Marie Adams - Glück schmeckt nach Popcorn:


Autor: Marie Adams
Verlag: Blanvalet
Seiten: 315
ISBN: 978373410494701



Worum geht es?
Martha führt ihr kleines Programmkino mit Herzblut und voller Liebe, dabei glaubt sie an diese eigentlich schon lange nicht mehr. Happy Ends gibt es schließlich im echten Leben auch keine, warum dann also auf der Leinwand? 
Ihren Realismus teilt Martha mit ihren Besuchern unter denen sich allerlei Interlektuelle und Filmkritiker tummeln. Einer davon ist Stefan, dem Martha bereits einmal näher gekommen ist und der nach wie vor um ihre Gunst bemüht ist.
Als Marthas Freundin und Mitarbeiterin Susanna schwanger wird und der Liebe wegen Köln den Rücken kehrt, gibt sie dem jungen Filmstudenten Erik eine Chance. Dieser bringt nicht nur frischen Wind in Marthas Kino und treibt sie mit seinem grenzenlosen Optimismus beinahe in den Wahnsinn. Nebenbei werkelt er an seinem Filmdebüt, in dem Martha eine ungeahnte Hauptrolle zukommt.


Rezension:
Marie Adams konnte mich mit ihrem ersten Buch "Das Café der guten Wünsche" ja bereits von ihren Wohlfühlgeschichten überzeugen und umso größer war meine Freude, als ich sah, dass es endlich einen Nachfolger geben wird.  
Fanden wir uns zuletzt noch im gemütlichen und behaglichen Café von Julia wieder, werden wir in ihrem neusten Werk von Seite 1 an in die Welt des Kinos entführt und verwandeln uns in eingefleischte Cineasten. 
Liebevoll erschafft Marie Adams eine Welt rund um ihre Protagonistin Martha und lässt uns abtauchen in die melancholischen Filme, das Lichtspielhaus mit seinem Charme der vergangenen Glanzzeiten und in Marthas schwermütiges Leben, in dem Popcorn ein ganz besondere und ebenso tragische Rolle spielt.

Doch was so seicht und nett daher kommt, birgt einen wahren Schatz an großen Gefühlen. Zwar ist das Netz, das sich zwischen Martha, Erik und Stefan spinnt, durchaus vorhersehbar und überrascht wenig, doch kommt "Glück schmeckt nach Popcorn" mit tiefen Emotionen und wunderbarer Romantik daher, die unser aller Herzen erwärmt. Zudem muss ich sagen, dass ich allein durch die Lektüre des Buches wieder richtige Lust bekommen habe, das kleine Kino bei mir im Ort zu besuchen und wieder häufiger schöne Filme abseits von Blockbustern und 3D-Effekten anzusehen. 
 
"Glück schmeckt nach Popcorn" hält letztlich genau wie sein Vorgänger genau das, was es verspricht. Ein paar gemütliche Stunden mit einem Buch zum Wohlfühlen. Die fehlenden besonderen Wendungen und großartigen Überraschungen macht es definitiv mit Liebe und Gefühlen wett, so dass der Leser nahezu durch die 300 Seiten fliegt. Ich habe das Buch tatsächlich in einem Rutsch gelesen und mitten in der Nacht beendet, da ich einfach nicht vorher aufhören konnte. Ein Pluspunkt für die Geschichte und den Stil von Marie Adams, keine Frage.


Fazit:
Großes Drama darf man nicht erwarten, aber das muss man auch nicht. "Glück schmeckt nach Popcorn" ist ein wunderbarer Wohlfühlroman, der jedem Romantiker ans Herz gelegt sei. Für mich war das Buch von Maria Adams definitiv ein toller Auftakt in mein Lesejahr 2018 und daher gebe ich ihm 4 von 5 Sternen. 





Allen, die gerne regelmäßiger Buchtipps und kurze Rezensionen lesen wollen, sei mein Instagram-Account "All_about_the_books" ans Herz gelegt.
Ich freue mich, euch als neue Follower begrüßen zu können! 






 *Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag für dieses Rezensionsexemplar     

Dienstag, 30. Januar 2018

[Behinde the books] Teil 6 - Follow me!

Es wird mal wieder Zeit ein wenig hinter die Kulissen von "Bookstagram" zu schauen, meint ihr nicht? Der letzte Teil meiner Reihe "Behind the books", mit der ich die kleinen Geheimnisse meines Herzensprojekts "All about the books" zu lüften versuche, ist nun auch schon wieder eine kleine Ewigkeit her. 

Falls ihr die bisherigen fünf Teile noch nicht gelesen habt, findet ihr hier die Beiträge, in denen ich über den Aufbau meiner Bilder (Teil 1), die Technik (Teil 2), Stockphotographie und Beitragsplanung (Teil 3), sowie Rezensionsexemplare (Teil 4) und das Schreiben einer Rezension (Teil 5) gesprochen habe. 





Heute soll es aber um ein Thema gehen, zu dem ich auch immer wieder gefragt werde.

"Wie bekomme ich viele Follower?"


Gute Frage! 
Und vorab müssen aber ein paar Dinge klar sein, denn Follower sind natürlich das Salz in der Suppe und jeder Instagrammer lügt, der sagt, dass es ihm vollkommen wurst ist, ob er 3 Follower hat oder 3000. Die Qualität eines Accounts hat natürlich (mittelbar) etwas mit der Anzahl der Follower zu tun, die Masse kann ja nicht irren. Trotzdem möchte ich betonen, dass die Zahl alleine nicht das Maß aller Dinge ist. Bitte lasst euch nicht davon unter Druck setzen und den Spaß an der Sache nehmen, nur weil ihr keine zigtausend Abos habt. Niemand ist besser oder schlechter, nur weil er viele Follower hat...

Zudem sollte klar sein, dass es kein Patentrezept gibt, das bei jedem Account gleich funktioniert und den gleichen Effekt bringen kann.
All das hier sind nur meine Tipps und meine Erfahrungen, die ich als erfolgreich empfinde und die ich gerne mit euch teile.

Spätestens seit Instagram nicht mehr chronologisch die jeweiligen Beiträge in den Newsfeed sortiert, ist es deutlich schwieriger geworden, Reichweite auszubauen und zu erhalten. Wie sollen eure Bilder geliked werden, wenn sie nicht angezeigt werden?
Das Problem ist offensichtlich und letztlich ist niemand davor geschützt. Das neue Zauberwort auf Instagram heißt also Interaktion.

Je größer die "Action" rund um eure Bilder und euren Account ist, desto mehr Followern (und deren Followern) werden sie angezeigt, desto eher werden sie als "interessant" eingestuft und vorgeschlagen und desto schneller werden eure Follower-Zahlen wachsen.

Soweit die graue Theorie...Denn irgendwo muss die Interaktion auch herkommen.


Der erste Eindruck:
Macht euch klar, dass jeder, der euren Feed besucht, innerhalb weniger Sekunden entscheidet, ob er sich angesprochen fühlt, eventuell ein wenig stöbert und im besten Fall sogar ein neuer Follower wird oder eben nicht. 
Eure Bilder sind also der wichtigste Baustein zum Erfolg.

Ein schönes Bild ist natürlich immer Ansichtssache und jeder empfindet etwas anderes als "schön".
Aber egal, ob ihr lieber cleane, simple Bilder mögt oder ein Freund von Kitsch und Deko seid, eines dürften alle Bilder gemeinsam haben: Gutes Licht!
Dunkle, unscharfe, verschwommene Bilder mit verfälschten Farben sind einfach nicht schön.

Zu sehr möchte ich an dieser Stelle zum Thema Bilder und Bildgestaltung gar nicht ausholen, denn das habe ich ja bereits in Teil 1 und Teil 2, sowie in meinen "Geheimtipps zu Bookstagram" getan. 


In jedem Fall ist euer Feed die Visitenkarte, die ihr hinterlasst und sollte dementsprechend gepflegt werden.



Innere Werte nicht vergessen:
Machen wir uns nichts vor, Instagram lebt von "hübschen Bildchen" und Captions, Texte und Beiträge sind inhaltlich erst einmal zweitrangig. Trotzdem solltet ihr diesen Aspekt nicht vernachlässigen. Ansprechende Inhalte binden Follower an euch und sorgen dafür, dass sie eure Bilder nicht nur liken, sondern auch Kommentare hinterlassen....und ihr ahnt es, Kommentare erhöhen die Interaktion und steigern damit eure Reichweite.

An diesem Punkt ist natürlich der persönliche Geschmack wieder entscheidend. Der eine plaudert gerne über Privates, der andere ausschließlich über den Inhalt seiner Bücher. Ich persönlich mag die gute Mischung und freue mich, wenn ich auch hier und da kleine private Infos der Menschen hinter den Bildern lese und ein wenig an ihren Erlebnissen teilhaben darf.

Captions und Texte, die aber so rein gar nichts mit dem gezeigten Buch, Motiv oder Thema passen, sondern im Stile von "Hey wie geht's? Schule war ok und jetzt mache ich Hausaufgaben" daher kommen, sorgen bei mir ehrlich gesagt nicht dafür, ein Abo zu hinterlassen. 

Doch auch bei buchtypischen Themen sollte Abwechslung geboten sein. In einer Woche vier Mal zu fragen, was gerade das Currently Reading eurer Leser ist, ist auch nicht sonderlich abwechslungsreich.




Geben und Nehmen:
Macht euch klar, dass Instagram nicht auf euch gewartet hat. Niemand braucht noch einen Account, der über Bücher schreibt, seinen Lesemonat vorstellt oder Bookhauls präsentiert. So hart das klingt, so bewusst schreibe ich es.
Letztlich ist Bookstagram wie jede Sparte von Instagram heillos überflutet. Um aufzufallen und aus der Masse herauszustechen, müsst ihr euch schon etwas einfallen lassen.
In erster Linie müsst ihr aber natürlich überhaupt in Erscheinung treten. Niemand wird auf euch aufmerksam, nur weil ihr euch einen Account zugelegt habt. Seid aktiv, folgt anderen Accounts, kommentiert Bilder anderer und zeigt, dass ihr da seid.

Doch Achtung!!! 
Müllt die anderen nicht zu! Sinnloses Kommentieren, ohne Inhalt, ohne Mehrwert und Co mag niemand. Im Gegenteil, es nervt schlicht, eine Vielzahl von Kommentaren von ein und derselben Person zu lesen, die nicht über "nice", "cute" und "wow" hinausgehen. 

Auch den unglaublich heißen Tipp, möglichst vielen zu folgen, ein paar Tage zu warten, sie zu entfolgen, um das Abo kurz danach wieder zu erneuern, halte ich für Unsinn. Folgt denen, die euch gefallen und tretet mit ihnen in Interaktion. Karteileichen oder On/Off-Follower braucht niemand und sie geben auch niemandem einen Mehrwert. 

Mindestens genauso sinnlos ist (für mich) das konsequente Markieren anderer Accounts auf eigenen Bilder, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Mich nerven solche Markierungen ungemein und ich entfolge entsprechende Accounts auch relativ oft. Markierungen haben für mich(!) einen anderen Sinn und anderen Effekt. Gerade mit zunehmender Follower-Zahl meines Accounts habe ich bemerkt, dass sie Quote immer höher wurde. Dass man den Überblick so schnell verliert und oft auch sinnvolle Markierungen, etwa zu booktags regelmäßig übersieht, ist die logische Konsequenz. 


Legt euren Fokus besser auf inhaltlich gute Kommentare, die auf die Caption des jeweiligen Bildes eingehen und vielleicht sogar eine Reaktion des anderen nach sich ziehen können. SO bleibt ihr positiver im Kopf und regt eher an, euch zu abonieren, als mit Spammerei und sinnlosen Kommentaren und Markierungen.



Masse in Maßen:
Richtig ist, dass mehr Beiträge dazu führen, eure Aktivität zu erhöhen und damit positiv auf die Reichweite wirken. Je mehr Bilder ihr postet, desto relevanter werden sie von Instagram eingeschätzt und desto eher werden sie oben in den Feeds eurer Follower angezeigt. 
Doch Quantität ist auch nicht alles und damit verweise ich wieder munter und fröhlich auf das, was ich oben zum Thema Inhalte gesagt habe. 
5 Postings am Tag, die nichts und wieder nichts aussagen, werden auf lange Sicht niemanden interessieren und mit Sicherheit nicht dazu führen, dass viele neue Follower auf den Geschmack kommen. Die Mischung macht es erneut. Kurze Capitons kombiniert mit einem weiteren Beitrag samt langem Text, dürfte auf jeden Fall besser funktionieren, als 5 kurze "Hallo, wie geht's" - Texte am Tag.

Ich persönlich versuche mindestens einmal am Tag ein neues Bild zu posten. Im Optimalfall sogar zwei Beiträge, doch das gelingt mir aus Zeitgründen leider oft nicht. Trotzdem konnte ich in Zeiten, in denen ich regelmäßig morgens und abends gepostet habe, einen deutlicheren Zuwachs erkennen, als in Zeiten von weniger Bildern.

Neben der Anzahl eurer (hoffentlich gehaltvollen) Beiträge spielt natürlich auch die Uhrzeit eine große Rolle. Kommt die Mehrzahl eurer bisherigen Follower aus Deutschland (bzw. Europa) ist es natürlich clever tagsüber zu posten und sich nicht an USA/Canada und Co zu orientieren. (Gleiches gilt übrigens für die verwendete Sprache...)
Macht euch vorher ruhig Gedanken, wann die meisten Follower aktiv sein könnten (entsprechende Apps, die das messen, gibt es natürlich wie Sand am Meer) und stellt eure Beiträge entsprechend online. Morgens um 10 Uhr, wenn jeder in der Schule, Uni oder im Büro ist, wird die Aktivität weniger hoch sein, wie abends zwischen 19 und 21 Uhr, wo wahrscheinlich jeder den Feierabend eingeläutet und Zeit zum liken, kommentieren und instagrammen hat. 




Allen Tipps und Kniffen zum Trotz bleibt eines der Schlüssel zu mehr Followern und einer größeren Reichweite: Geduld gepaart mit Spaß und Leidenschaft.
Niemand generiert über Nacht oder in wenigen Monaten 10.000 Follower und niemand, der krampfhaft versucht "groß" zu werden, wird es mit Freude erreichen.
Setzt euch nicht unter Druck, habt Spaß und lasst eure Follower spüren, dass es euch Freude macht, mit ihnen über Bücher zu sprechen. 

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und alle "Großen" haben vor langer Zeit(!) auch mal bei Null angefangen.
Follower sind nicht alles, Freude und Kommunikation sind letztlich viel mehr wert, als irgendwelche Zahlen und Klicks.


Habt ihr noch "Geheimtipps", wie man das Wachstum seinen Accounts vergrößern kann?
Ich bin gespannt.....

Dienstag, 16. Januar 2018

[DIY] Ordentlich ins neue Jahr

Neues Jahr, neues Glück! 
Passend zum (mittlerweile ja auch nicht mehr ganz) taufrischen Jahr 2018 habe ich neulich mal wieder einen kleinen Anfall von Umgestaltungswut bekommen. 
Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber gerade zu Jahresbeginn habe ich immer das Bedürfnis neu und ordentlich viele Dinge in Angriff zu nehmen. 
.....und dass ich ein Listen-Mensch bin, ich nun wahrlich kein Geheimnis mehr.

Irgendwo müssen die Listen aber auch niedergeschrieben werden und genau darum soll es im heutigen Beitrag gehen:


DIY: Marmoriertes Notizbuch 



Marmoroptik ist und bleibt ein Must-have und deshalb habe ich mich auch einmal daran versucht.
Alles was ihr für dieses DIY benötigt, bekommt ihr tatsächlich sogar super günstig in so ziemlich jedem Euro-Shop. 

Mit ein wenig Geschick und ein paar Handgriffen, haltet ihr dann auch schon eurer super trendiges Notizheft, Bullett-Journal, Lesetagebuch oder ähnliches in der Hand.
Sucht euch also zunächst ein Notizbuch in der Größe und Stärke eurer Wahl und Deko-Folie, die euch gefällt. Ich habe mich wie gesagt für Marmor-Folie entscheiden, die noch von Klebearbeiten in meiner Küche übrig geblieben ist. Resteverwertung mal anders quasi....




Schritt 1:
Bevor es an die Feinarbeit geht, solltet ihr erst einmal grob die notwendige Folie zurecht schneiden. Legt dafür das Notizbuch aufgeklappt auf die Rückseite eurer Folie und gebt an den Kanten jeweils einen bis anderthalb Zentimeter Zuschuss, um die Ränder sauber abkleben zu können. 



Schritt 2:
Beginnt vorsichtig an einer Seite die Folie Stück für Stück aufzukleben und drückt sie fest an, damit sich keine Luftbläschen bilden. Schneidet anschließend den Überschuss an den Kanten ein wenig an und umklebt diese so sauber die möglich. Streicht anschließend die Folie noch einmal richtig glatt.



3. Schritt: 
Prinzipiell seid ihr mit eurem Journal bereits fertig. Ich habe mich noch ein wenig im Lettering versucht und mit einem Lackstift in Roségold noch einen kleinen Schriftzug aufgemalt.
Der Schritt ist natürlich wie immer Geschmacksache.





Nun kann das neue Jahr mit seinen guten Vorsätzen endgültig kommen.
Habt ihr euch etwas für die kommenden 12 Monate vorgenommen oder gebt ihr die Vorsätze so schnell auf, dass es sich eigentlich gar nicht lohnt für euch?



 

Mittwoch, 20. Dezember 2017

[All about the books] Guillaume Musso - Das Mädchen aus Brooklyn

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Bookstagram und mein Dasein als "Professional Bookworm" haben mir schon einige tolle Dinge beschert und ganz besonders freue ich mich immer, wenn ich neue tolle Bücher und Autoren kennenlernen darf. 
Einer dieser Autoren, die ich erst durch "All about the books" entdeckt habe, ist der französische Starautor Guillaume Musso.

Nachdem "Vielleicht morgen" mein absolutes Jahresheighlight 2016 geworden ist (Rezension), habe ich dieses Jahr schon einige Bücher von ihm verschlungen. Dem neusten Werk aus seiner Feder habe ich regelreht entgegen gefieber und genau davon möchte ich euch heute erzählen...



Guillaume Musso - Das Mädchen aus Brooklyn:






Autor: Guillaume Musso
Verlag: Piper Verlag
Seiten: 480
ISBN: 978-3-492-31277-6
Worum geht es?
Kurz vor der Hochzeit stellt ihm seine Verlobte eine Frage, die sein Leben verändert und alles, was bisher sicher und klar war, auf den Kopf stellt. 
Raphael ist überglücklich mit seiner großen Liebe Anna. Doch kurz bevor das junge Paar ihre Liebe für alle Zeiten besiegeln möchte, offenbart Anna, dass sie für den Tod von 3 Menschen verantwortlich ist. Ohne eine Erklärung verschwindet Anna plötzlich spurlos und lässt Raphael mit einem Rätsel zurück.
Zusammen mit seinem Freund Marc, einem ehemaligen Polizisten macht er sich von Paris aus auf die Suche nach Anna und findet sich nicht nur in den dunklen Ecken von Haarlem und Brooklyn wieder, um das Geheimnis rund um Anna zu lüften.
Rezension:
Jedes Buch, das ich bisher von Musso zur Hand genommen habe, hat mich restlos begeistert, daher waren die Erwartungen an "Das Mädchen aus Brooklyn"  natürlich ungemein hoch.
Der Klappentext verspricht eine Kriminalgeschichte mit Hochspannung, einen Thriller der über die Kontinente geht. Vom schönen Paris in die dunkelsten Ecken von Haarlem. 
Doch typisch Musso beginnt die Geschichte mit einer Liebesgeschichte und führt uns Leser zu einem lauschigen Sommerabend am Meer. "Das Mädchen aus Brooklyn" wäre allerdings kein Werk von Guillaume Musso, wenn es nicht vor Überraschungen und Wendungen sprühen würde. Annas Geständnis lässt die Wohlfühlatmosphäre prompt umschlagen in Hochspannung.

Musso schafft es erneut, den Leser auf eine atemlose Reise zu schicken, die fesselt und regelrecht süchtig macht. Die ersten 100 Seiten sind mir nahezu durch die Hände geflogen, ohne dass ich mir dessen bewusst war. Ein unmissverständliches Zeichen für puren Lesegenuss, wenn ihr mich fragt!
"Das Mädchen aus Brooklyn" konstruiert eine Geschichte rund um ihre Protagonisten, die alles andere als konstruiert wird. Bis ins kleinste Detail durchdenkt Musso die Zusammenhänge und Wendungen und überrascht jedes Mal aufs Neue. Tief in der Gefühlswelt von Raphael, lässt er teilhaben an seinen Gewissensbissen, seinen Schuldgefühlen gegenüber Anna und wechselt knallhart zu den spannenden Fakten aus Annas Vergangenheit.
Kaum haben wir Leser uns eine Theorie, eine Lösung zurecht gelegt, wendet sich das Blatt und alles kommt anders. Kaum löst Musso eines der Rätsel rund um seine Protagonisten, die nicht die ist, die sie zu sein scheint, wirft er gänzliche neue Fragen auf, die uns zum Grübeln und Mitfiebern nahezu "zwingen".
Das Entscheidende hierbei ist, dass Musso keine Logikfehler macht. Trotz häufig wechselnder Perspektive und Sichtweisen, verliert "Das Mädchen aus Brooklyn" nie den roten Faden.  
Hochspannung auf allerhöchstem Niveau, wenn ihr mich fragt!
Fazit:
Es lässt sich nicht verleugnen, dass ich in einem Sturm der Begeisterung diese Rezension schreibe und so möchte ich sie auch beenden. 
"Das Mädchen aus Brooklyn" hat eine absolute Leseempfehlung verdient. Spannend und kurzweilig und mit einem deutlich besseren Ende als sein Vorgänger "Vierundzwanzig Stunden".
"typisch Musso" und insgesamt mal wieder ein großartiges Buch, das volle 5 von 5 Sternen verdient hat!
Allen, die gerne regelmäßiger Buchtipps und kurze Rezensionen lesen wollen, sei mein Instagram-Account "All_about_the_books" ans Herz gelegt.
Ich freue mich, euch als neue Follower begrüßen zu können! 




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